76. Internationale Filmfestspiele Berlin
Im Interview: Premierminister Luc Frieden lobt Madonna und glaubt an die Kraft des Kinos
Am Montag lud die Luxemburger Botschaft in Berlin im Rahmen der 76. Berlinale zum Empfang. Die Regierung war durch Premierminister Luc Frieden (CSV) und Kulturminister Eric Thill (DP) vertreten. Das Tageblatt sprach mit beiden Ministern. Anbei Luc Frieden über „The European Way“ und was Kino damit zu tun hat.
Premierminister Luc Frieden (r.) und seine Ehefrau Marjolijne Frieden bei der Premiere des Films „Rosebush Pruning“ auf der Berlinale 2026 Foto: Christoph Soeder/dpa
Tageblatt: Herr Frieden, als erstes eine ganz persönliche Frage: Was ist Ihr Bezug zum Kino?
Luc Frieden: Persönlich ist meine Beziehung zum Kino erst einmal diejenige, dass die audiovisuelle Produktion in Luxemburg in den Kompetenzbereich des Premierministers fällt. Deshalb finde ich es sehr wichtig, diesen Bereich aktiv zu unterstützen. Zweitens schaue ich mir privat gerne Filme im Kino an, weil ich finde, dass einen dies ein wenig aus dem Alltag herausnimmt. Das sorgt für Abwechslung vom harten Berufsalltag. Deshalb sind die Filme, die ich mir anschaue, meistens auch Filme, die ein Feelgood-Gefühl hervorrufen oder Filme und Fernseh-Serien, die auch einen politischen Bezug haben.