Feuerwehrmuseum Wiltz

Geschichte und Geschichten: So funktionierte das Rettungswesen früher

Sechs ehemalige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr schufen vor rund fünf Jahren mit wenig Startkapital in rund 5.500 Arbeitsstunden ein Museum, in dem heute Tausende von Ausstellungsstücken zu sehen sind. Dabei geht es um das Rettungswesen im Allgemeinen, jedoch vor allem um die Arbeit der Feuerwehrleute von früher und um das Material, das damals zum Einsatz kam.

Blick auf die moderne oberste Etage des Museums mit großen Fenstern und Ausstellungsflächen unter natürlichem Licht

Blick auf die oberste Etage des Museums Foto: Roger Infalt

Mit der Idee im Hinterkopf, selbst ein Feuerwehrmuseum auf die Beine zu stellen, machten sich sechs ehemalige Feuerwehrmänner vor Jahren auf die Suche nach einem geeigneten Lokal. Nach mehreren Rückschlägen stießen sie auf den verlassenen Bau der ehemaligen Niederwiltzer Feuerwehr. Das Gebäude, das im Erdgeschoss in lediglich zwei Räumen Platz für das Material der „Männer vun der Sprëtz“ bot und im ersten Stockwerk einen Turnsaal beherbergte, war damals in einem desolaten Zustand. Die Gemeinde Wiltz bot das Gebäude für den fiktiven Euro an jährlicher Miete an, gab aber gleich zu verstehen, dass man sich keinesfalls an Renovierungsarbeiten beteiligen wird.

Startkapital: 100.000 Euro

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren