Luxemburg
Fehlendes Personal ist die größte Herausforderung für private Kindertagesstätten
Der Verdacht auf Kindesmissbrauch führte Anfang Februar zur Schließung einer privaten „Crèche“ in Petingen. Paolo Fiorucci sagt, private Einrichtungen würden regelmäßig überprüft. Er ist Präsident der Felsea, die über 300 Kinderbetreuungsstätten vertritt. Die besagte „Crèche“ gehört nicht dazu.
Paolo Fiorucci ist zufrieden mit dem Verhältnis mit dem Bildungsministerium, sieht aber noch Potenzial für Verbesserungen im Sektor Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Tageblatt: Was sind die Herausforderungen im Sektor der privaten Kinderbetreuung?
Paolo Fiorucci (Präsident der „Fédération luxembourgeoise des services d’education et d’accueil pour enfants“): Die größte Herausforderung ist der Personalmangel. Privatträger haben lange von den Grenzgängern gelebt, die aber immer mehr im öffentlichen Bereich gefragt sind. Dieser war zuvor exklusiv auf Personal, das Luxemburgisch spricht, begrenzt. Weil es dieses aber nicht mehr gibt, werben die öffentlichen Einrichtungen uns Mitarbeiter ab.