Ransomware

Energiekonzern Encevo wird von der Hackergruppe „BlackCat“ erpresst

Die Hackergruppe „BlackCat“ hat es aktuell auf die Luxemburger Energiefirma Encevo abgesehen. Nach einem Hack Ende Juli erpressen die Cyberkriminellen nun das Unternehmen. Encevo hat die Behörden eingeschaltet. Die Gas- und Stromversorgung sei nicht von der Situation betroffen. 

Wer hinter „BlackCat“ steckt, ist nicht wirklich klar 

Wer hinter „BlackCat“ steckt, ist nicht wirklich klar  Foto: Pixabay

Auf dem internationalen Cybercrime-Parkett sind „BlackCat“ bei weitem keine Unbekannten. Zwar ist die Hackergruppe erst vor ein paar Monaten im November 2021 aufgetaucht, doch sie gehört zu den aktivsten „Ransomware“-Providern und scheint sich aus Elementen von Vorgängergruppen wie „REvil“ und „BlackMatter“ zusammenzusetzen. Ihr „Dienstleistungs-Schema“ ist denkbar einfach: Sie hacken sich über Schwachstellen wie zum Beispiel ungesicherte Verbindungen in eine Firma ein, klauen möglichst viele Daten, legen wichtige Funktionen lahm und drohen der Firma dann. Entweder diese zahlt ein Lösegeld oder die Daten werden veröffentlicht und die betroffenen Systemteile dauerhaft beschädigt. 

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