Diekirch
Die Rückkehr des Weinbaus wird gefeiert
Vor mehr als drei Jahrhunderten verschwanden die letzten Rebstöcke. Die „Dikricher Wäifrënn“ haben diese alte Tradition wiederbelebt.
Die „Dikricher Wäifrënn“ rechnen mit 2.000 Flaschen Wein Foto: Roger Infalt
Diekirch ist heute vor allem als Brauereistadt bekannt. Doch auch der Weinbau hat dort eine lange Geschichte. Vor mehr als drei Jahrhunderten verschwanden die letzten Rebstöcke. Die „Dikricher Wäifrënn“ haben diese alte Tradition nun wiederbelebt.
Am Samstag, 12. September, veranstaltet die Vereinigung gemeinsam mit der Stadt Diekirch einen „Charta-Event“ in der alten Sägerei. Beginn ist um 18 Uhr.
Auf einem 61,9 Ar großen Südhang am Herrenberg wurden 2025 neue Rebstöcke gepflanzt. Bei der Feier erhalten deren Paten eine Wein-Charta. Zudem zeichnet die Stadt die „Dikricher Wäifrënn“ mit ihrem Preis für den Erhalt des historischen, kulturellen und natürlichen Erbes aus.
Die erste Traubenlese im neuen Diekircher Weinberg ist für den Herbst 2027 geplant. Nach Angaben der Vereinigung könnten daraus rund 2.000 Flaschen eines pestizidfreien Weins mit dem Namen „DiWäin“ entstehen.
Infos: dikricherwaifrenn@pt.lu (mago)