Betrug in Differdingen

Neue Details zur Affäre: Rechnung kam früher als bislang gedacht

Neue Details zum Betrug in Differdingen stellen den bisher bekannten zeitlichen Ablauf infrage. Und: Die fingierte Rechnung wurde kurz nach einer Cyberattacke auf die Internetseite der Stadt versandt.

Das Rathaus verschwand aus Differdingen – und etwas über 400.000 Euro in die Niederlande

Das Rathaus verschwand aus Differdingen – und etwas über 400.000 Euro in die Niederlande Foto: Editpress-Archiv/Alain Rischard

Mehr als 400.000 Euro hat die Gemeinde Differdingen auf das Konto von Betrügern überwiesen. Noch am Montag konnte der Erste Schöffe Tom Ulveling (CSV) dem Tageblatt nicht bestätigen, ob die Gemeinde im Vorfeld vom betroffenen Architektenbüro vor dem Cyberangriff gewarnt worden war. Nun stellt die Pressestelle der Stadt klar: Eine solche Warnung gab es nicht. Nach Angaben der Gemeinde wurde der Hackerangriff auf den Server des Architektenbüros erst entdeckt, nachdem der Betrug in Differdingen aufgefallen war. Daher gehe man in Differdingen davon aus, dass die Firma im Anschluss ihre anderen Kunden – darunter die Gemeinde Düdelingen – vorgewarnt habe.

Widersprüchliche Aussagen

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