Luxemburg-Stadt
Der Abbau der Windmühle beim CHL hat begonnen
Die bislang geschützte Windmühle beim „Centre hospitalier de Luxembourg“ (CHL) wird abgerissen – und nur zum Teil in der Nähe des Krankenhauses wieder aufgebaut. Vor Ort sind die Arbeiten angelaufen.
Der Mühlenturm wird abgebaut und soll nicht einmal 100 Meter entfernt von seinem aktuellen Platz am Val Fleuri neu errichtet werden Foto: Editpress/Hervé Montaiugu
Ende März hatte das Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit es angekündigt, nun ist es so weit: Die Windmühle beim „Centre hospitalier de Luxembourg“ (CHL) in der Hauptstadt wird abgerissen. Die Arbeiten an der bislang geschützten Mühle haben diese Woche begonnen – wie RTL Lëtzebuerg am Dienstag zuerst meldete und wie der Besuch vor Ort noch am selben Tag zeigte.
Nur der Mühlenturm wird in unmittelbarer Nähe zu seinem jetzigen Standort an der Kreuzung des Val Fleuri mit der route d’Arlon originalgetreu neu errichtet – nicht einmal 100 Meter von seinem aktuellen Platz am Val Fleuri entfernt. Spätestens zur Inbetriebnahme des neuen Krankenhausgebäudes soll der Turm wieder zu sehen sein, laut der Regierung also „spätestens im zweiten Halbjahr 2029“.
Kostenfrage ungeklärt
Das Nebengebäude und die Mauern des Bauwerks werden hingegen „aus Platzgründen“ nicht rekonstruiert, wie das Kulturministerium Ende März präzisierte. Die bislang im Zusatzinventar der historischen Denkmäler eingeschriebene Windmühle weicht einem neuen Gebäude des CHL-Krankenhauses mit Notaufnahme und Zufahrt für die Krankenwagen. Die Kosten für den Abbau, die Lagerung und den Wiederaufbau übernimmt das Spital.
Wie viel der Umzug kosten soll, ist derzeit nicht bekannt. Es sei noch „verfrüht, einen konkreten Betrag zu nennen, da die technischen, terminlichen und vertraglichen Details noch nicht vollständig geklärt sind“, schrieb die Pressestelle des Krankenhauses Anfang April auf Nachfrage. Eine kurzfristige Anfrage dazu beim CHL am Dienstag wurde bislang nicht beantwortet.