Park Hosingen

Dem Vergessen begegnen: Gemeinde will neuen „Memorial Park“ weiter ausbauen

Für viele Besucher sind es Familiengeschichten, die im „Memorial Park“ wach werden. Während der Ardennenoffensive 1944 wurde Hosingen schwer beschädigt, der Wasserturm diente als Beobachtungsposten. Gedenksteine erinnern an die Gefallenen, die Ausstellung im Turm dokumentiert die Zerstörung. Weiteres ist in Planung.

Der „Memorial Park“ will dem Vergessen etwas entgegensetzen und wurde am 8. Mai 2026 eingeweiht

Der „Memorial Park“ will dem Vergessen etwas entgegensetzen und wurde am 8. Mai 2026 eingeweiht Foto: Editpress/Claude Lenert

Sechs Gedenksteine breiten sich vor dem hohen Wasserturm aus und erinnern an die Kriegstage. An die Menschen, die damals ihr Leben verloren. Die Gemeinde hat sie neu geordnet. Drei davon standen vorher woanders in der Gemeinde, einer wurde 2026 neu entworfen und zwei hat der Lokalhistoriker Yves Rasqui (61) beigesteuert.

Er beschäftigt sich seit 40 Jahren mit der Geschichte dieser Zeit. Meist waren es die Großväter, die das Trauma des Zweiten Weltkrieges an ihre Enkelkinder weitergaben. Der Hosinger Lokalhistoriker erfährt von seiner Großmutter, dass ein Onkel von ihm zwangsrekrutiert wurde und nicht wiederkam.

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