Streit mit Personal

TICE zieht vors Verwaltungsgericht

Wegen ausbleibender Sanktionen gegen sieben Mitarbeiter zieht das Transportsyndikat TICE vor das Verwaltungsgericht – inmitten des Sozialdialogs. Die Gewerkschaft FGFC warnt vor schwindendem Vertrauen und unnötigen Kosten.

Personalvertreter Théo Schickes (2.v.l.) und FGFC-Präsident Claude Reuter (r.) bei der Kundgebung vor einem Jahr

Personalvertreter Théo Schickes (2.v.l.) und FGFC-Präsident Claude Reuter (r.) bei der Kundgebung vor einem Jahr Foto: Editpress-Archiv/Claude Lenert

Der Streit zwischen dem öffentlichen Busdienst TICE und seinem Personal hält weiterhin an. Nachdem die Gewerkschaft FGFC vor rund einem Jahr eine Protestveranstaltung vor dem Sitz des Transportsyndikats in Esch veranstaltet hatte, leitete die TICE-Verwaltung ein Disziplinarverfahren gegen sieben Teilnehmer ein. Laut Théo Schickes, Präsident der Personalvertretung, hat der „Conseil de discipline“ am 16. Juni 2026 zwar entschieden, keine Sanktionen gegen die Betroffenen zu verhängen, doch die TICE-Verwaltung hat den Entscheid im September vor dem Verwaltungsgericht angefochten.

Eine Frage der Verhältnismäßigkeit ...

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