Protest

„Schweigen ist keine Option“: TICE-Beschäftigte setzen Zeichen gegen Angst und Druck

Von Schikane bis Personalmangel – TICE-Mitarbeiter schlagen Alarm. Mit einer symbolischen Aktion setzen sie ein Zeichen für Würde und Fairness.

Dutzende TICE-Mitarbeiter protestieren am Freitagvormittag gegen eine zunehmend restriktive Unternehmensführung

Dutzende TICE-Mitarbeiter protestieren am Freitagvormittag gegen eine zunehmend restriktive Unternehmensführung Foto: Editpress/Claude Lenert

„Gegen autoritäres Management, politisches Schweigen, ein Klima der Angst und ein zunehmend unsoziales Arbeitsfeld“: Mit diesen Worten richtete sich die Personalvertretung der „Fédération générale de la fonction communale“ (FGFC) am Freitagmorgen bei einem Protest-Piquet vor dem Hauptsitz gegen die Führung des Transportsyndikats TICE. „Et muss opgehale ginn, andauernd Excusen ze sichen, wat gebraucht gëtt, si Léisungen, an dat geet nëmme mat eis, an dofir sti mir haut hei“, sagte Théo Schickes, Präsident der Personalvertretung beim TICE. Was folgte, war eine klare Botschaft: Es gehe nicht um einen Streik, sondern um eine „symbolische Aktion“, die ein Zeichen setzen sollte gegen eine zunehmend restriktive Unternehmensführung. Die Aktion sollte daher nicht gegen ein „Syndicat mixte“ zwischen Staat und Gemeinden gerichtet sein, wie Schickes betonte, sondern gegen „eng onfair a restriktiv Aart a Weis, wou den Alldag ëmmer méi duerch Angschtmaacherei a Schikan gepräägt ass“.

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