„Wollen gemeinsam etwas auf die Beine stellen“

Burgbrennen in Esch: Eine Tradition, vier Vereine und viel Regen

In Luxemburg fanden am Wochenende rund 200 Burgbrennen statt – auch in Esch wurde symbolisch der Winter verbrannt. Die Mitglieder von vier Vereinen trotzten dort dem Regen, um den Brauch zu pflegen und die Menschen zusammenzubringen.

Burg in Esch mit vier Türmchen und Holzflaggen brennt am Sonntagabend in Flammen

In Esch stand am Sonntagabend eine waschechte Burg in Flammen – mit vier Türmchen und kleinen Flaggen aus Holz Foto: Editpress/Julien Garroy

„Es ist eine coole Tradition und in Luxemburg so üblich. Als wir gefragt wurden, ob wir das Burgbrennen noch einmal mitorganisieren, war für uns sofort klar, dass wir wieder dabei sind“, erzählt Max Weisgerber am Sonntagnachmittag. Er ist Präsident der „Amicale“ der Escher Feuerwehr – einem von vier Vereinen, die nach einer erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr den Brauch des „Buergbrennen“ in Esch fortführen.

Nur wenige Stunden später wird an diesem Sonntagabend im Ellergronn bei den Fußballplätzen der Jeunesse Esch im wahrsten Sinne des Wortes eine Burg in Flammen aufgehen: Aus rund 300 Paletten, Holz und Tannenbäumen entstand nämlich eine Konstruktion mit vier Türmchen und Flaggen. Für den Aufbau und die Organisation sind 50 Freiwillige im Einsatz: von der „Amicale“ der Escher Feuerwehr, vom Boxclub Esch, von den Pfadfindern „Diables Rouges“ und vom Escher Volleyballverein EVBC.

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