Schengen

„Europa lebt: Wenn Grenzen verbinden“

Während des Diskussionsabends zeigte sich, wie selbstverständlich grenzüberschreitendes Zusammenleben im Dreiländereck an der Mosel geworden ist.

Museumsschiff Prinzessin Marie-Astrid in Schengen, historisches Passagierschiff auf der Mosel bei sonnigem Wetter

Kaum ein Ort hätte symbolträchtiger sein können als das Museumsschiff Prinzessin Marie-Astrid Europa in Schengen Editpress/Claude Lenert Foto: Claude Lenert

Unter dem Motto „Europa lebt: Wenn Grenzen verbinden“ hatten die LSAP Dräilännereck und der SPD-Ortsverein Perl am Vorabend des Europatages zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Kaum ein Ort hätte symbolträchtiger sein können als das Museumsschiff Prinzessin Marie-Astrid Europa in Schengen, auf dem einst das Schengener Abkommen unterzeichnet wurde.

Während draußen die Mosel ruhig am Dreiländereck vorbeizog, wurde an Bord über ein Europa diskutiert, das vielerorts unter Druck geraten ist. Gleichzeitig zeigte der Abend aber auch, wie selbstverständlich grenzüberschreitendes Zusammenleben in der Region geworden ist.

Wie konkret diese Zusammenarbeit aussehen kann, zeigten die Bürgermeister der Gemeinden Perl, Remich und Schengen. Sie stellten ein generationenübergreifendes Sportprojekt vor, das künftig in Perl umgesetzt werden soll. Kinder, Erwachsene und Senioren aus der Grenzregion sollen dabei gemeinsam aktiv werden.

Im Mittelpunkt des Abends stand anschließend eine Diskussionsrunde über die Zukunft Europas. Moderiert von Paulette Lenert diskutierten Jo Leinen, Tilly Metz und Marc Angel über Demokratie, Zusammenhalt und die Herausforderungen für die Europäische Union.

Deutlich wurde dabei vor allem eines: Europa muss im Alltag erlebbar gemacht werden, genau dort, wo Menschen sich begegnen: in Gemeinden, Vereinen und Nachbarschaften. (mago)

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

Wiltz

Himmelfahrt am Donnerstag: Fatima-Wallfahrt verbindet Glauben und Volksfest

Schengen

„Europa lebt: Wenn Grenzen verbinden“

Landwirtschaft

Landwirte, Winzer und Gärtner unter Dauerstress: Hotline bietet erstmals psychosoziale Hilfe

;