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Bis zu 36 Grad in Luxemburg: ALVA gibt wichtige Tipps zum Schutz von Haustieren

Hitzewelle in Luxemburg: Bei Temperaturen von bis zu 36 Grad warnt die ALVA Tierbesitzer vor erheblichen Risiken für ihre Haus- und Nutztiere. Die Behörde ruft zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen auf, um das Tierwohl während der anhaltenden Hitzeperiode zu schützen.

Kleiner Hund im Schatten an heißem Sommertag, Schutz vor Hitze für Haustiere bei hohen Temperaturen

Bei der aktuellen Hitze sollten unsere kleinen Vierbeiner nicht vergessen werden – auch sie leiden unter den hohen Temperaturen Symbolbild: Robert Michael/dpa

Während sich Luxemburg auf die „Fête de la musique“ und die Festlichkeiten zum Nationalfeiertag vorbereitet, rollt eine intensive Hitzewelle über das Land. Angesichts erwarteter Temperaturen von bis zu 36 Grad ruft die Luxemburger Veterinär- und Lebensmittelverwaltung (ALVA) Tierhalter in einer Pressemitteilung am Freitag dazu auf, besondere Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Haus- und Nutztieren zu treffen.

Hitzewelle in Luxemburg hält weiter an

Meteolux hat seine orangefarbene Hitzewarnung bis Sonntag, 0 Uhr, verlängert. Bereits am Freitag wurden im Süden Luxemburgs Höchstwerte von bis zu 36 Grad erwartet, im Norden sollen die Temperaturen auf rund 34 Grad steigen.

Die anhaltend hohen Temperaturen stellen nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere eine erhebliche Belastung dar. Während Experten vor Hitzeerschöpfung und Hitzschlag beim Menschen warnen, können auch Haus- und Nutztiere unter den extremen Wetterbedingungen leiden. Vor diesem Hintergrund erinnert die ALVA an wichtige Maßnahmen zum Tierwohl.

Was Tierhalter bei Hitze beachten sollten

  • Stets ausreichend Wasser bereitstellen: Tiere müssen jederzeit Zugang zu frischem und sauberem Trinkwasser haben.
  • Tiere niemals im Auto zurücklassen: Auch bei geöffneten Fenstern können sich parkende Fahrzeuge innerhalb weniger Minuten lebensgefährlich aufheizen.
  • Anstrengende Aktivitäten vermeiden: Körperliche Belastungen sollten bei Tier und Mensch während der heißesten Stunden des Tages möglichst vermieden werden. Spaziergänge mit Hunden sollten idealerweise in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden.
  • Für ausreichend Schatten sorgen: Tiere, die im Freien gehalten werden, müssen bei anhaltender Hitze Zugang zu natürlichen oder künstlichen Schattenplätzen haben.

Besonders für Hunde kann die Sommerhitze schnell gefährlich werden. Der ADAC weist darauf hin, dass Vierbeiner ihre Körpertemperatur deutlich schlechter regulieren können als Menschen, da sie lediglich über die Ballen ihrer Pfoten schwitzen. Die wichtigste Kühlfunktion erfolgt über das Hecheln, wobei Feuchtigkeit auf der Zunge verdunstet und so Wärme abgegeben wird.

Umso gefährlicher kann ein Aufenthalt in einem geparkten Fahrzeug werden. Bereits nach wenigen Minuten steigen die Temperaturen im Fahrzeuginneren drastisch an. Bei einer Außentemperatur von 30 Grad kann sich ein in der Sonne abgestelltes Auto innerhalb von nur einer halben Stunde auf mehr als 45 Grad aufheizen. Tierhalter sollten ihre Hunde deshalb niemals in einem parkenden Fahrzeug zurücklassen – auch nicht für kurze Besorgungen. Innerhalb kürzester Zeit kann die Hitze im Wagen lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Gleiches gilt natürlich für Babys und Kleinkinder!

Unterstützung bei Tierschutzfragen

Die ALVA erinnert Tierhalter in Luxemburg daran, bei der aktuellen Hitzewelle besonders auf das Wohl ihrer Haustiere und Nutztiere zu achten. Bei Fragen zum Tierwohl oder bei Verdacht auf Vernachlässigung von Tieren steht die Kontaktstelle help@deier.lu zur Verfügung. (DJ)

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