„Rett onse Quartier!“
Bereits vor Start 300 Demonstranten am Straßburger Platz am Samstagmorgen
Die Demonstranten bei ihrer Ankunft vor vom Parlamentsgebäude am Samstag in der Hauptstadt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Drogenelend, Gewalt, Vandalismus, Ruhestörungen: Die Zustände rund um das hauptstädtische Bahnhofsviertel sorgen schon seit langer Zeit für Empörung, nicht nur unter direkten Anwohnern. Damit der Ort wieder zu dem wird, was er einmal war – voller Leben, Vielfalt, Multikulturalität und Einzigartigkeit –, startete am Samstagmorgen um 11 Uhr eine Demonstration, bei der „die Unzufriedenheit friedlich zum Ausdruck gebracht werden soll“. Start war am Straßburger Platz, wo sich bereits kurz vor 11 Uhr mehr als 300 Demonstranten versammelt hatten, um anschließend durch die Hauptstraßen in Richtung Stadtzentrum bis zur Abgeordnetenkammer zu gehen.
Bereits davor hatten sich Bürger zusammengetan, dies anhand einer WhatsApp-Gruppe, in der sie ihre Erfahrungen teilen und Vorschläge machen, wie das Problem gelöst werden kann. „Quartier Gare – sécurité“ wurde am 15. Juli gegründet und hatte am 20. August rund 250 Mitglieder.