Starker Start in die Tourismussaison

Luxemburg-Stadt lockt an Ostern Tausende Besucher an

Mehr als 2.200 Besucher im Tourist Office, tausende Gäste in Kasematten und Altstadt: Luxemburg-Stadt verzeichnete über Ostern einen starken Start in die Tourismussaison 2026.

5.313 Besucher in den historischen Bock-Kasematten innerhalb von vier Tagen beim Museumsbesuch

Innerhalb von vier Tagen wurden in den Bock-Kasematten 5.313 Besucher registriert Foto : Editpress/Fabrizio Pizzolante

Das verlängerte Osterwochenende hat Luxemburg-Stadt einen starken Start in die Tourismussaison 2026 beschert. Vom 3. bis zum 6. April kamen bei gutem Wetter zahlreiche Besucher in die Hauptstadt. Darauf weisen die Zahlen des Luxembourg City Tourist Office (LCTO) hin.

In seiner traditionellen Osterbilanz vermerkt das Informationsbüro am Knuedler, dass während der Feiertage insgesamt 2.265 Besucher alleine im LCTO gezählt wurden. Die meisten kamen aus Deutschland (884), gefolgt von Frankreich (330) und den Niederlanden (96). Hinzu kamen 144 Besucher aus Luxemburg.

Weiterhin gefragt sind die geführten Touren durch die Hauptstadt. Insgesamt nahmen 492 Personen an den vom LCTO angebotenen Stadtführungen teil. Besonders groß war das Interesse an der „Oster-Safari“, die mit 116 Teilnehmern nahezu ausgebucht war. Zusätzlich wurden 18 private Stadtführungen mit persönlichem Gästeführer gebucht.

Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten zählten laut LCTO erneut die Bock-Kasematten. Innerhalb von vier Tagen wurden dort 5.313 Besucher registriert. Die Anlage gehört zum Unesco-Welterbe und zählt seit Jahren zu den wichtigsten touristischen Attraktionen der Stadt.

Auch die Petruss-Kasematten stießen auf großes Interesse. Insgesamt 1.859 Menschen besuchten die Anlage über das Osterwochenende. Das Konzept verbindet den historischen Ort mit einer modernen Inszenierung aus Licht- und Klangeffekten.

Geführte Stadttour mit Robert Philippart am Place des Martyrs, Brüssel, beliebte Hauptstadt-Erkundung

Geführte Touren durch die Hauptstadt sind in all ihren Formaten sehr gefragt: Hier Robert Philippart an der place des Martyrs (Rousegäertchen) Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Ein weiterer Publikumsmagnet war die 197. Ausgabe der Éimaischen. Die traditionsreiche Veranstaltung, organisiert vom „Service Evénements, fêtes et marchés“ der Stadt Luxemburg und dem „Comité Alstad“, lockte tausende Besucher in die Altstadt. Musik, Handwerk und die traditionellen Péckvillercher prägten, wie seit rund 200 Jahren, das Fest und sorgten für eine lebhafte Atmosphäre.

Das Interesse an Luxemburg-Stadt zeigt sich offenbar auch im Internet. Die Webseite luxembourg-city.com habe über das Osterwochenende 47.388 Seitenaufrufe von 20.108 Nutzern verzeichnet.

Traditionelle Éimaischen und Péckvillercher Figuren als beliebter Oster-Publikumsmagnet seit 200 Jahren

Die Éimaischen und die Péckvillercher: seit rund 200 Jahren ein Publikumsmagnet Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Aus Sicht des LCTO war das Osterwochenende damit ein gelungener Auftakt in die neue Saison. Die Zahlen würden auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach touristischen Angeboten in der Hauptstadt hindeuten. Zugleich bestätigen sie die Einschätzung, die Tourismusminister Eric Thill am vergangenen Freitag bei der Vorstellung von „Lëtzebuerg, dat ass Vakanz“ formuliert hatte: Luxemburg sei und bleibe eine beliebte Feriendestination, besonders im Nah- und Inlandstourismus.

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