Weltwirtschaftsforum in Davos

Trump fordert „sofortige Gespräche“, um Grönland von Dänemark abzukaufen

Donald Trump droht auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit der Übernahme Grönlands. Der US-Präsident lässt sich von seinem Kurs nicht abbringen - und fordert Verhandlungen.

US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede in Davos in der Schweiz

US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede in Davos in der Schweiz Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Viel Selbstlob, deutliche Kritik an Europa – und keine Zweifel an „America first“ und den Grönlandplänen: US-Präsident Donald Trump hat in seiner mit Spannung erwarteten Rede beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos vor allem seine isolationistische Politik angepriesen. Zum Schutz der Welt müsse Grönland von den USA übernommen werden, behauptete Trump erneut. Gewalt werde er dafür aber nicht anwenden, sagte er.

Er forderte stattdessen „sofortige Verhandlungen“ – mit wem, sagte er nicht. Dänemark, zu dem Grönland gehört, und weitere europäische Staaten wie Deutschland hatten stets bekräftigt, dass die Insel nicht zum Verkauf stehe. Nur die USA könnten „dieses riesige Stück Land“ verteidigen, sagte Trump. „Wir brauchen es für die strategische nationale Sicherheit und die internationale Sicherheit.“

An den europäischen Staaten arbeitete sich der US-Präsident an mehreren Stellen seiner langen Rede ab. Europa entwickle sich nicht „in die richtige Richtung“, sagte er. Bestimmte Länder seien nicht wiedererkennbar, das meine er nicht im positiven Sinne, sondern „sehr negativ“, sagte Trump, der den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz aber lobend erwähnte.

Deutschland generiere derzeit gut ein Fünftel weniger Strom als noch 2017, sagte Trump, doch das sei nicht die Schuld des CDU-Politikers. „Er löst das Problem. Er wird großartige Arbeit leisten“, so Trump. Den französischen Präsidenten Emmanuel Macron kritisierte der US-Präsident dagegen. Dass Macron am Vortag mit Sonnenbrille auf dem Davos-Podium gesprochen hatte, erwähnte der US-Präsident spöttisch.

Kritik auch an der Nato

Erneut zweifelte Trump zudem Sinn und Zweck der Nato an. „Das Problem“ mit der Nato sei, „dass wir zu 100 Prozent für sie da sein werden, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie für uns da sein werden, wenn wir sie rufen“, sagte er und sprach von einem Szenario, in dem die USA „von dieser und jener Nation“ angegriffen und um Hilfe bitten würden. „Ich weiß, dass wir für sie da wären, aber ich weiß nicht, ob sie für uns da wären“, sagte er.

Die Zukunft des Bündnisses ist wegen der Grönland-Krise derzeit eines der größten weltweiten Reizthemen. Dänemark fühlt sich laut Regierungschefin Mette Frederiksen vom engsten Verbündeten bedroht. Trump hatte den Konflikt am vergangenen Wochenende mit der Ankündigung von Strafzöllen für die Unterstützer Dänemarks und Grönlands eskaliert.

Zum Krieg in der Ukraine äußerte sich Trump knapp. Allein im vergangenen Monat seien 31.000 Menschen getötet worden. „Es ist ein Blutbad dort, und ich will, dass es endet“, sagte Trump und kündigte ein Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj noch am Mittwoch an. Er glaube, dass dieser einen Deal machen wolle, sagte Trump.

Nato und Europa sollen sich um Ukraine kümmern

Selenskyj selbst hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass er wegen der andauernden russischen Angriffe aus der Luft viel im eigenen Land zu tun habe und deswegen nur in die Schweiz reisen werde, wenn es ein unterschriftsreifes Dokument gebe oder weitere Hilfszusagen etwa zur Lieferung von Flugabwehrwaffen.

Der US-Präsident forderte, die Nato und Europa müssten sich um die Ukraine kümmern. „Die USA sind weit entfernt. Wir haben einen großen, schönen Ozean, der uns davon trennt. Wir haben damit nichts zu tun“, sagte er. Er betonte, er arbeite nur wegen der Menschen an einem Kriegsende. „Sie sind jung. (...) Sie ziehen in den Krieg, ihre Eltern sind so stolz.“ Zwei Wochen später seien sie tot. Deshalb wolle er den Krieg beenden. „Aber indem ich das tue, helfe ich Europa, ich helfe der Nato.“

Das „angesagteste“ Land der Welt

Trump hatte seine Rede mit viel Lob für sich im ersten Jahr seiner Amtszeit begonnen. Die USA seien das „angesagteste“ Land der Welt, sagte der US-Präsident, der „viele Freunde“ und „einige Feinde“ begrüßte. „Wenn Amerika boomt, boomt die ganze Welt. Das war schon immer so. Wenn es schlecht läuft, läuft es schlecht, für alle“, sagte er.

Besonders hob Trump die eigene, in Europa stark umstrittene Wirtschafts- und Zollpolitik hervor. „Anstatt Steuern zu erhöhen oder einheimische Produzenten zu fördern, senken wir diese und erhöhen die Zölle für ausländische Nationen, um für die Schäden aufzukommen, die sie verursachen“, sagte Trump.

Auch seine – bei Ökonomen stark umstrittene Haushaltspolitik – erwähnte Trump: „Wir haben die Bundesausgaben um 100 Milliarden Dollar gekürzt und das Haushaltsdefizit des Bundes in einem einzigen Jahr um 27 Prozent gesenkt. Es wird noch deutlich weiter sinken, wodurch die Inflation von den Rekordhöhen der Biden-Regierung deutlich zurückgehen wird.“

Landschaftsverschandelung per „Windrad“

Die Bemühungen um saubere Energie in anderen Ländern kritisierte Trump scharf. Er sprach von einem „grünen Betrug“, „vielleicht den größten Schwindel der Geschichte“. Europa verschandele die Landschaft mit Windrädern, die Energieproduktion sei viel zu teuer.

Die USA setzten neben Öl und Gas auch in großem Umfang auf Atomenergie. „Ich habe eine Verordnung unterzeichnet, die den Bau und die Genehmigung vieler neuer Kernreaktoren vorsieht“, sagte er. Es seien große Fortschritte bei der Sicherheit von Atomreaktoren gemacht worden.

Der US-Präsident hatte seine Rede trotz einer deutlich verspäteten Anreise relativ pünktlich begonnen. Wegen technischer Probleme war der Regierungsflieger Air Force One auf dem Weg in die Schweiz umgedreht – die US-Delegation stieg in ein Ersatzflugzeug und landete schließlich am Mittwochmittag in Zürich.

Am Donnerstagabend, im Anschluss an das Forum, wollen die Staats- und Regierungschefs der EU bei einem Krisentreffen in Brüssel darüber beraten, wie sie am besten auf Trumps Zolldrohungen reagieren könnten.

Unser Liveticker zum Nachlesen
  • 16:11 Uhr 21.01.2026

    Trump verlässt Bühne

    Trump verlässt nun die Bühne in Davos. Die Rede war mit Spannung erwartet worden. Viel Neues gab es allerdings nicht zu hören. Stattdessen war es die bekannte Mischung aus Eigenlob, Unpräzisem, diffusen Drohungen und Unwahrheiten, die Trumps Auftritte prägt. Zentraler Satz war wohl die Forderung der USA nach „sofortigen Gesprächen“, um Grönland von Dänemark abzukaufen.

  • 16:09 Uhr 21.01.2026

    Friedensfindung in der Ukraine

    Zwischen Russland und der Ukraine gebe es „abnormalen Hass“ – und das sei nicht gut für eine Friedensfindung. Einmal wolle Selenskyj keinen Deal, dann wiederum wolle Putin keinen. Trump sagt, man sei nun an dem Punkt, einen Deal für die Ukraine zu finden. Sollten Selenskyj und Putin das nicht hinbekommen, seien sie, anders als er denkt, „dumme Leute“.
  • 16:08 Uhr 21.01.2026

    Grönland erneut Thema

    Trump spricht erneut über Grönland („dieses große Stück Eis“), das er so schützen wolle, dass die „Bad Guys“ keinen Zugang hätten. 

    „Der Betrieb kostet Dänemark jährlich Hunderte Millionen. Es ist sehr teuer, es ist ein sehr großes Stück Eis. Es ist sehr wichtig, dass wir das für die nationale und internationale Sicherheit nutzen. Das kann eine Macht schaffen, die es den Bösen unmöglich macht, gegen die Guten vorzugehen.“

    Anschließend setzt er seine Mischung aus Eigenlob und Kritik zum Thema NATO fort. Wie es mit Grönland weitergehen soll, kann Trump nicht sagen. „We will see“, sagt der US-Präsident. Die NATO habe die USA "sehr unfair" behandelt. Es sei an der Zeit, dass die NATO einen Schritt nach vorne mache. 

  • 16:03 Uhr 21.01.2026

    Allgemein lässt sich schon jetzt festhalten: Zwischenapplaus gab es bei Trumps Rede kein einziges Mal. Nach der Rede fiel der Applaus verhalten aus. Nur wenige Anwesende standen auf, um Trump zu beklatschen. Kein Vergleich also zur Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney am Dienstag, der die Zuhörer mit einer engagierten Rede begeisterte.
  • 16:00 Uhr 21.01.2026

    Trump bezeichnet Künstliche Intelligenz als „wichtigen Faktor" für das Wirtschaftswachstum der USA. Meta-Gründer Marc Zuckerberg habe ihm eine Anlage gezeigt, die „fast so groß wie Manhattan" ist.

  • 15:57 Uhr 21.01.2026

    Keine Grundlage für Trumps Aussage

    Während seiner Rede wiederholte Trump mehrfach die Behauptung, die USA hätten Grönland nach dem Zweiten Weltkrieg an Dänemark zurückgegeben. Für diese Aussage gibt es keine Grundlage. Während des Zweiten Weltkriegs errichteten die USA auf Grundlage einer Vereinbarung mit Dänemark eine Militärbasis auf Grönland, ein Besitz der Insel wurde jedoch nie auf die Vereinigten Staaten übertragen.

  • 15:54 Uhr 21.01.2026

    Jetzt kommen noch Fragen des Moderators in Davos, der nicht mit Grönland, sondern mit wirtschaftlichen Fragen beginnen will.
  • 15:53 Uhr 21.01.2026

    Trump beendet Rede

    „Die Vereinigten Staaten sind zurück – größer, stärker und besser als je zuvor,“ sagt Trump zum Abschluss seiner Rede. 

    "I will see you around", sagt der US-Präsident. Der Applaus im Saal fällt verhalten aus.
  • 15:49 Uhr 21.01.2026

    Trump wechselt sprunghaft zwischen Themen: von „somalischen Banditen“ in Minnesota über Venezuela zu den Demokraten und zurück zu Somalia, das „keine Nation ist“, wie er sagt.

  • 15:48 Uhr 21.01.2026

    Trump spricht darüber, dass die USA illegalen Einwanderern Sozialhilfe und andere staatliche Leistungen streichen. Er bezeichnet diese Menschen pauschal als „Mörder, Kriminelle und geistig Verrückte", die er aus dem Land schaffen wolle. 

  • 15:45 Uhr 21.01.2026

    Trump spricht erneut über die Zinsen in den USA und über die Börsenkurse. Zugleich kritisiert er den Chef der amerikanischen Zentralbank, Jerome Powell. Dieser ist seit Langem eine bevorzugte Zielscheibe Trumps, weil er die Zinsen nicht auf Geheiß des US-Präsidenten gesenkt hat.

    Wie von Trump gewohnt, ist auch seine Rede in Davos sehr erratisch. Kaum ist dieser Satz zu Ende getippt, springt der US-Präsident bereits wieder zu den Themen Einwanderung, ICE und zu den „dummen Leuten“ der politischen Führung Minnesotas.

  • 15:42 Uhr 21.01.2026

    Trump bleibt bei einer Mischung aus Eigenlob und Selbstmitleid: „Die Vereinigten Staaten halten die ganze Welt über Wasser. Alle nutzen die Vereinigten Staaten aus.“

  • 15:41 Uhr 21.01.2026

    Trump nimmt sich nun den Gastgeber vor: die Schweiz. Er lobt seinen Deal mit den Schweizern, denen er zuvor Strafzölle von 39 Prozent auferlegt hatte. „Als sie ihre Produkte in die Vereinigten Staaten exportierten, zahlten sie nichts. Wir hatten ein Defizit von 41 Milliarden Dollar. Wir haben der Schweiz einen Zoll von 39 Prozent auferlegt, und dann brach die Hölle los. Mir war nicht klar, dass sie nur wegen uns gut dastehen. Wahrscheinlich verdienen sie den Großteil ihres Geldes wegen uns. Denn wir haben ihnen nie etwas berechnet.“

    Da er „keine Leute verletzen wolle“, habe er die Zölle anschließend wieder reduziert. Besonders die Schweizer Premierministerin wird von Trump kritisiert.

  • 15:33 Uhr 21.01.2026

    Trump spricht weiter über die USA und den dortigen Wohnungsmarkt. Anschließend geht er auf Kryptowährungen ein und betont, die USA wollten hier Weltmarktführer bleiben, um zu verhindern, dass China diesen Markt übernimmt, so der US-Präsident. Es wird immer klarer, dass sich auch diese Rede Trumps vor allem an das amerikanische Publikum richtet.

  • 15:28 Uhr 21.01.2026

    Trump droht Frankreich erneut mit Zöllen. Auch das sei eine Sache nationaler Sicherheit.

  • 15:25 Uhr 21.01.2026

    Und schon kehrt Trump mit viel Eigenlob zur Situation in den USA zurück. Dort seien die Preise für Medikamente dank ihm stark gefallen.

    Anschließend kommt er auf Emmanuel Macron zu sprechen und macht sich über die Sonnenbrille lustig, die der französische Präsident am Dienstag in Davos wegen eines Augenleidens trug.

  • 15:23 Uhr 21.01.2026

    „Sie haben eine Wahl: Sie können Ja sagen, und das würden wir sehr mögen. Oder sie können Nein sagen – aber das werden wir ihnen nicht vergessen“, sagt Trump mit Blick auf Europa und seine Grönland-Forderungen.

  • 15:20 Uhr 21.01.2026

    „Was ich verlange, ist ein Stück Eis, das für den Weltfrieden und den Schutz der Welt von entscheidender Bedeutung sein kann. Das ist eine kleine Forderung im Vergleich zu dem, was wir ihnen seit vielen Jahrzehnten gegeben haben. Das Problem mit der NATO ist, dass wir zu 100 Prozent für sie da sind, aber nicht sicher sind, ob sie auch für uns da wären."

  • 15:20 Uhr 21.01.2026

    Trump erinnert daran, dass ihn Europäer zuletzt als „Daddy“ bezeichnet hätten. Das sei von einem klugen Menschen gesagt worden. Es war NATO-Chef Mark Rutte, der Trump so nannte und damit viel Kritik auf sich zog. Nun wolle er eben dieses „Stück Eis“, so Trump.

  • 15:15 Uhr 21.01.2026

    „Alles, was wir wollen, ist Grönland zu besitzen“, wiederholt Trump. Bislang hätten die USA von der NATO nichts bekommen, sondern nur gegeben. „Alles, was wir von Dänemark wollen, ist das Stück Land, auf dem wir den Golden Dome bauen“, sagt der Präsident. Der Golden Dome soll ein Raketenabwehrschirm werden.

  • 15:13 Uhr 21.01.2026

    „Alles, was die USA verlangen, ist ein Ort namens Grönland. Wir hatten ihn bereits, haben ihn aber vor nicht allzu langer Zeit respektvoll an Dänemark zurückgegeben. Damals waren wir eine mächtige Kraft, doch heute sind wir eine noch viel mächtigere.“

  • 15:12 Uhr 21.01.2026

    Trump kommt erneut auf die NATO zu sprechen und lobt NATO-Generalsekretär Mark Rutte, der bislang vor allem dadurch aufgefallen ist, dass er sich beim US-Präsidenten einschleimt.

  • 15:11 Uhr 21.01.2026

    Zur Erinnerung in der Grönland-Frage: Dänemark hat mehrfach betont, dass die Insel nicht zum Verkauf steht.

  • 15:09 Uhr 21.01.2026

    Trump greift die Medien an und stellt erneut die Berichterstattung infrage. Der US-Präsident fordert eine „faire Presse“ und beklagt sich über negative Darstellungen.

  • 15:08 Uhr 21.01.2026

    Eine Übernahme von Grönland wäre laut Trump keine Drohung gegenüber der Nato, sondern würde die Sicherheit des Bündnisses erheblich verbessern. Die USA würden unfair von der Nato behandelt. 

  • 15:06 Uhr 21.01.2026

    Laut Trump hat damals noch niemand von seltenen Erden gesprochen, die auf Grönland reichlich vorhanden seien.

  • 15:03 Uhr 21.01.2026

    Zum Thema Grönland sagt Trump, er habe „großen Respekt“ vor den Menschen in Dänemark und auf Grönland. Keine Nation oder Gruppe von Nationen sei in der Lage, Grönland besser zu sichern als die Vereinigten Staaten. Dies sei nicht nur im Fall von Venezuela sichtbar gewesen, sondern auch im Zweiten Weltkrieg.

    „Nach dem Krieg haben wir Grönland an Dänemark zurückgegeben. Wie dumm wir doch waren, das zu tun – aber wir haben es getan. Wir haben es zurückgegeben, aber wie undankbar sind sie jetzt."

  • 15:03 Uhr 21.01.2026

    Trump kommt nun auf Grönland zu sprechen – und versucht es mit einem Scherz. „Wollt ihr etwas zu Grönland hören?“, fragt der Präsident. Im Saal brandet Gelächter auf.
  • 15:00 Uhr 21.01.2026

    Trump spricht über Energie und Strompreise und kritisiert Deutschland und Großbritannien wegen ihres Ausbaus erneuerbarer Energien. Besonders Windräder stehen dabei im Fokus seiner Kritik. Diese kämen vor allem aus China. Wer sie aufbaue, sei ein „loser“, sagt der US-Präsident. Windräder „töteen Vögel und verschandelen die Landschaft, nur dumme Leute kaufen sie“.

  • 14:54 Uhr 21.01.2026

    Trump spricht erneut über „Sleepy Joe Biden“ sowie über Benzinpreise und die Ölproduktion in den USA. Zudem rühmt er sich mit 50 Millionen Barrel Öl, die aus Venezuela in die USA gelangt seien.Trump spricht erneut über „Sleepy Joe Biden“ sowie über Benzinpreise und die Ölproduktion in den USA. Zudem rühmt er sich mit 50 Millionen Barrel Öl, die aus Venezuela in die USA gelangt seien.Anfang des Jahres hatten US-Streitkräfte im Rahmen eines umstrittenen Militäreinsatzes Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro außer Landes gebracht. Nach Angaben aus dem Umfeld der venezolanischen Regierung kamen bei dem Einsatz mehr als 100 Menschen ums Leben.

  • 14:50 Uhr 21.01.2026

    „Statt Bürokraten einzustellen, feuern wir sie. Statt Windräder aufzubauen, reißen wir sie ab – und bauen keine neuen auf“, sagt Trump. Dann greift er Europas „unkontrollierte Massenimmigration“ an. Er wolle, dass es Europa gut gehe, doch Europa entwickle sich nicht in die richtige Richtung.

  • 14:47 Uhr 21.01.2026

    "Viele Teile unserer Welt werden direkt vor unseren Augen zerstört, und die Verantwortlichen verstehen nicht einmal, was geschieht. Diejenigen, die es verstehen, tun nichts dagegen", behauptet Trump. 

     

  • 14:44 Uhr 21.01.2026

    „Den Menschen geht es sehr gut mit mir"

    „Den Menschen geht es sehr gut mit mir, sie sind sehr froh mit mir“, sagt Trump. Das sei anders gewesen als unter der „radikalen Linken“ der Demokraten. Das seien „great news“ für alle Nationen, sagt der US-Präsident.

  • 14:42 Uhr 21.01.2026

    Selbstlob zu Beginn

    Trump beginnt mit dem bekannten Selbstlob. Geschlossene Grenzen, wirtschaftlicher Aufschwung – all das gebe es nur dank ihm. Danach verfällt der US-Präsident in die bekannte Kritik an seinem Vorgänger Joe Biden.

  • 14:39 Uhr 21.01.2026

    Trump beginnt Ansprache

    Trumps Ansprache in Davos beginnt – und die Welt hält den Atem an. Erwartet werden Aussagen des US-Präsidenten zu seinen Annexionsplänen zu Grönland und zu seinem obskuren „Friedensrat“.
  • 14:16 Uhr 21.01.2026

    Trump in Davos gelandet

    US-Präsident Donald Trump ist in Davos angekommen. Rund 40 Minuten nach dem Start in Zürich landete er mit einem Helikopter in dem Schweizer Alpenort, wie mitreisende Journalisten berichteten. (dpa)

  • 14:14 Uhr 21.01.2026

    Lange Schlangen und Schubsereien vor Trump-Rede

    Der Ansturm zur Rede von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist gewaltig. Schon gut eine Stunde vor Beginn der für 14.30 Uhr angekündigten Ansprache bildeten sich vor dem Saal lange Schlangen. Hunderte Menschen standen vor dem zentralen Saal an, um einen Platz zu erhaschen. Dabei kam es auch zu Schubsereien und verstärktem Ellenbogeneinsatz, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur berichtete. 

    Die Organisatoren betonten, dass nur WEF-Teilnehmer mit einem bestimmten Zugangsausweis überhaupt Chancen auf einen Platz im Saal hätten. Weitere Säle sollten als Überlauf dienen, dort sollte Trumps Rede auf Leinwänden gezeigt werden. (dpa)

  • 14:11 Uhr 21.01.2026

    Luc Frieden: Luxemburg steht „bedingungslos“ hinter Grönland

    Der Luxemburger Premier Luc Frieden nimmt seit Dienstag am Weltwirtschaftsforum teil. Luxemburgs Position sei es stets gewesen, das internationale Recht hochzuhalten, „das gilt für die Ukraine, für Grönland und auch sonst auf der Welt“, so der Luxemburger Premier. Luxemburg sei „offen für alle Gegenmaßnahmen“ für den Fall, dass Trump seine Grönland- und Zolldrohungen wahr macht. Dazu gehören unter anderem Gegenzölle auf US-Produkte im Wert von insgesamt 93 Milliarden Euro sowie der Einsatz des sogenannten Instruments zur Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen (ACI), wegen der darin enthaltenen weitreichenden Maßnahmen auch Handels-„Bazooka“ genannt.

    Frieden betont aber, dass der Dialog mit den USA beibehalten werden muss. „Wir müssen mit den Amerikanern reden und zugleich klar sagen, dass das so nicht geht.“ Luxemburg stehe „bedingungslos auf der Seite von Dänemark und Grönland“.

    https://www.tageblatt.lu/Nachrichten/Luc-Frieden-Bedingungslos-hinter-Groenland-und-skeptisch-gegenueber-Trumps-Friedensrat-24271.html

  • 13:29 Uhr 21.01.2026

    US-Präsident Trump in Zürich gelandet

    US-Präsident Donald Trump ist nach technischen Problemen an der Air Force One deutlich verspätet in Zürich gelandet. Nach Angaben mitreisender Journalisten gab es auf der Reise über den Atlantik keine weiteren Vorfälle.

    Nach der Landung will Trump weiter nach Davos reisen, wo er am Nachmittag eine Rede beim Weltwirtschaftsforum (WEF) hält - angesetzt war diese ursprünglich für 14.30 Uhr. Am Rande der Veranstaltung will er sich mit Staats- und Regierungschefs sowie Managern treffen. 

    Die Besatzung an Bord der Air Force One hatte am späten Dienstagabend (Ortszeit) ein «kleines elektrisches Problem» festgestellt - deshalb habe man den Flug vorsichtshalber abgebrochen, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt mitreisenden Journalisten mit. Die Regierungsmaschine machte kurz nach dem Start kehrt und flog zurück zum Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington. Trump war dann in die kleinere Air Force One - eine Boeing 757 - umgestiegen und hatte die Reise in Richtung Schweiz angetreten. (dpa)

2 Kommentare
Lucilinburhuc 21.01.202616:54 Uhr

Dachte immer Eis wäre kalt aber genussvoll ? Wurde mal wieder von Trump des besseren belehrt:
„Es ist sehr teuer, es ist ein sehr großes Stück Eis. Es ist sehr wichtig, dass wir das für die nationale und internationale Sicherheit nutzen.“

Luxmann 21.01.202616:16 Uhr

Das war eine rede von der long op d zong.

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