Europawahlen

Vom „Krautmaart“ über Straßburg nach Brüssel: Was für Parteien und Politiker auf dem Spiel steht

Mit den Europawahlen stehen zum dritten Mal innerhalb eines Jahres politische Karrieren auf dem Prüfstand. Das Tageblatt wirft einen Blick auf das mögliche Stühlerücken zwischen Brüssel, Straßburg und dem „Krautmaart“.

Für Luxemburgs Europaparlamentarier Tilly Metz, Charel Goerens, Isabelle Wiseler-Lima, Marc Angel (v.l.n.r.) steht am Sonntag einiges auf dem Spiel

Für Luxemburgs Europaparlamentarier Tilly Metz, Charel Goerens, Isabelle Wiseler-Lima, Marc Angel (v.l.n.r.) steht am Sonntag einiges auf dem Spiel Foto: Editpress/Alain Rischard

Für die Luxemburger Grünen geht es am Sonntag um nichts anderes als um ihre europäische Zukunft. Nach zwei Wahlschlappen im vergangenen Jahr und dem Verlust der Fraktionsstärke auf nationaler Ebene hoffen „déi gréng“, ihren Sitz im Europaparlament retten zu können. Das bedeutet, dass es für Tilly Metz um nichts weniger als um ihre persönliche Zukunft geht – und das gleich doppelt. Denn: Sollten die Grünen ihren Sitz im EU-Parlament halten können, scheint es derzeit auch nicht komplett ausgeschlossen, dass ein François Bausch besser abschneiden könnte als Metz. Würde er diesen Posten in dem Fall annehmen, würde Metz ihren Platz in Straßburg räumen müssen. Doch wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Nicht für Tilly Metz, sondern für Djuna Bernard, die dann für François Bausch wieder in die Chamber nachrücken würde.

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