Einziges NATO-Gebiet mit russischen Siedlungen
Sorgen um Spitzbergen: Norwegen fürchtet „Domino-Effekte“ mit Blick auf Grönland
In Norwegen fürchtet man „Domino-Effekte“ mit Blick auf Grönland und stellt sich Fragen zur Sicherheitslage der Inselgruppe im Hohen Norden, die ebenfalls reich an Rohstoffen ist – und wo Russland seine Präsenz in der Arktis ausgebaut hat.
Die „Kühle Küste“: Svalbard heißt das Archipel im hohen Norden auf Norwegisch, das auch von seinen Bodenschätzen her interessant ist Foto: AFP
Kegelförmige verschneite Berge, derzeit in das Dunkel der Polarnacht getaucht – das ist die Inselgruppe „Spitzbergen“. Zweitausend Kilometer südlich in Oslo ist das Archipel, welches zu Norwegen gehört, Anlass für politische Sorgenfalten. Welche Folgen hätte es für die Sicherheitslage von Spitzbergen, wenn Donald Trump wirklich mit Zwang Grönland einverleibt? Eine linke Partei verlangt darum eine Fragestunde im Parlament zu Sicherheitskonzepten für die Inselgruppe, dem einzigen Territorium der NATO, auf welchem sich russische Siedlungen befinden.