Stockholm
Organische Synthese: Chemie-Nobelpreis 2026 für Forscher aus Frankreich und Japan
Die Schwedische Akademie der Wissenschaften verkündet die Chemie-Nobelpreisträger 2026. Henri Kagan und Kenso Soai erhalten die Auszeichnung für Forschung auf dem Gebiet der Molekularchemie.
Der Chemie-Nobelpreis wird von der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften vergeben. AFP
Der Chemie-Nobelpreis geht in diesem Jahr an ein zwei Wissenschaftler. Der Franzose Henri Kagan und der Japaner Kenso Soai erhalten die Auszeichnung für die Entdeckung nichtlinearer Effekte in der asymmetrischen organischen Synthese, wie die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm mitteilte.
Im vergangenen Jahr hatte ein Forschertrio aus Japan, Australien und den USA den begehrten Wissenschaftspreis für ihre Entwicklung von metallorganischen Gerüstverbindungen bekommen.
BREAKING NEWS The Royal Swedish Academy of Sciences has decided to award the 2026 #NobelPrize in Chemistry to Henri B. Kagan and Kenso Soai “for the discovery of non-linear effects and autocatalysis in asymmetric organic synthesis.” https://t.co/nH090ql1Xc
— The Nobel Prize (@NobelPrize) October 7, 2026
Die Auszeichnungen sind in diesem Jahr mit zwölf Millionen schwedischen Kronen – etwa einer Million Euro – pro Kategorie dotiert. Die Übergabe der Nobelpreise findet traditionell am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, statt.
Nobelpreise 2026
Nobelpreis für Medizin: Karl Deisseroth (USA), Peter Hegemann (Deutschland) und Georg Nagel (Deutschland)
Nobelpreis für Physik: Francis Halzen (Belgien, USA)
Nobelpreis für Chemie: Henri Kagan (Frankreich), Kenso Soai (Japan)