Deutschland

Getöteter Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz: Angreifer soll in Luxemburg wohnhaft sein

Ein Zugbegleiter wurde am Montagabend von einem Fahrgast lebensgefährlich verletzt und ist infolge der Verletzungen verstorben. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gibt nun Einblicke in das vorläufige Obduktionsergebnis und nennt Details zum Verdächtigen.

Blumen und Kerzen am Bahnsteig als Gedenkstätte für verstorbenen Zugbegleiter nach Angriff in Rheinland-Pfalz

Blumen und Kerzen liegen am Bahnsteig nach dem Tod des Zugbegleiters Foto: dpa/Patrick von Frankenberg

Der 26-jährige Tatverdächtige, der einen Zugbegleiter am Montagabend bei Landstuhl in Rheinland-Pfalz lebensgefährlich verletzt hatte, ist griechischer Staatsbürger und nach eigenen Angaben in Luxemburg wohnhaft. „Vorstrafen oder polizeiliche Erkenntnisse in Deutschland liegen nicht vor“, teilt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken am Mittwoch mit.

Der verletzte Zugbegleiter ist am Mittwochmorgen im Uniklinikum Homburg im Saarland gestorben. Der 36-Jährige ist laut vorläufigem Obduktionsergebnis an einer Hirnblutung gestorben. Dies sei eine Folge erheblicher stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Kopf gewesen, teilt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken mit.

Der Tatverdächtige habe den Zugbegleiter mit mehreren heftigen Faustschlägen gegen den Kopf angegriffen. „Ein Messer oder sonstige gefährliche Gegenstände wurden hierbei nicht eingesetzt“, heißt es.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

Frankreich

Politischer Abschied von Marine Le Pen scheint eingeläutet

Spanien

Regierung will soziale Medien radikal regulieren