31 statt 80 Millionen bis April

EU setzt Astrazeneca wegen deutlich kleinerer Impfstoff-Lieferung unter Druck

Die EU-Kommission ist in der Kritik, weil in der EU bisher wenig Corona-Impfstoff zur Verfügung steht. Nun macht sie selber Druck: Exportieren Hersteller womöglich lieber, als an die EU zu liefern? Und was ist dran an dem Vorwurf der geringeren Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffs bei Senioren?

Einfach ein paar Fläschchen wegdenken

Einfach ein paar Fläschchen wegdenken Symbolfoto: AFP/Justin Tallis

Wegen der Knappheit bei Corona-Impfstoffen sollen alle Exporte solcher Mittel aus der Europäischen Union künftig erfasst und genehmigt werden. Dies kündigte die EU-Kommission am Montag an. Hintergrund ist der Streit mit dem Hersteller Astrazeneca, der vorerst weniger Impfstoff an die EU liefern will als zugesagt. Die EU ist erbost und verlangt die volle vereinbarte Menge. Für Mittwoch ist eine weitere Krisensitzung mit dem Hersteller geplant, wie Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Montagabend ankündigte.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren