Neue Details bekannt
Dreifachmord in Südafrika: Kind nach Festnahme in Luxemburg gerettet
Nach der Festnahme zweier Verdächtiger in Luxemburg werden weitere Details zu einem Dreifachmord in Südafrika bekannt. Der Hauptverdächtige soll der Ex-Ehemann eines Opfers sein.
Das minderjährige Mädchen wurde bei der Festnahme der beiden Tatverdächtigen in Luxemburg in Sicherheit gebracht und noch am selben Tag nach Frankreich zurückgeführt Symbolfoto: Editpress/Alain Rischard
Nachdem vergangene Woche zwei Tatverdächtige in Luxemburg festgenommen worden waren, haben die französischen Ermittlungsbehörden weitere Einzelheiten zu dem mutmaßlichen Dreifachmord in Südafrika bekannt gegeben. Darüber berichtet der französische Sender Franceinfo unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Coutances.
Demnach wurden am 11. Juli in der Nähe von Pretoria, der Hauptstadt Südafrikas, die Leichen von drei französischen Staatsangehörigen gefunden. Bei den Opfern handelt es sich um ein Paar aus der Region Avranches sowie die Großmutter des Kindes der getöteten Frau. Die drei Erwachsenen waren gemeinsam mit der minderjährigen Tochter der Frau erst einen Tag zuvor nach Südafrika gereist.
Kind in Sicherheit gebracht
Der 44-jährige Mann, der am 22. Juli in Luxemburg festgenommen wurde, soll der Ex-Ehemann der getöteten Frau und Vater des Kindes sein. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft richteten sich die Ermittlungen der südafrikanischen Behörden gegen ihn. Er soll kurz vor den Opfern nach Südafrika gereist sein.
Die beiden Verdächtigen im Alter von 44 und 71 Jahren wurden auf Grundlage europäischer Haftbefehle in Luxemburg festgenommen. Das Mädchen wurde dabei in Sicherheit gebracht und noch am selben Tag nach Frankreich zurückgeführt. Nach Angaben von Franceinfo wurden zudem weitere Angehörige des Hauptverdächtigen festgenommen und in Frankreich in Gewahrsam genommen. Gegen sie wird unter anderem wegen der Entführung und Freiheitsberaubung eines Minderjährigen ermittelt. (DJ)