Naher Osten

Außenminister Bettel fordert weitere starke Bemühungen um Waffenstillstand – und die Freilassung aller Geiseln

Außenminister Bettel fordert weitere starke Bemühungen um Waffenstillstand – und die Freilassung aller Geiseln

Foto: Regierung Luxemburg

Xavier Bettel hat als Vizepremier und Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten, Zusammenarbeit und Außenhandel an einer Videokonferenz teilgenommen, die zur Nachbereitung der internationalen humanitären Konferenz für die Zivilbevölkerung in Gaza ausgerichtet wurde, die wiederum am 9. November in Paris stattgefunden hatte. Dort hatte Bettel noch als Premierminister teilgenommen.

Wie aus einer Mitteilung der Regierung vom Mittwochabend hervorgeht, habe das aktuelle virtuelle Treffen drei Ziele gehabt: „Folgemaßnahmen zu den am 9. November gemachten finanziellen Ankündigungen, Ermittlung operativer Lösungen zur Erhöhung der Hilfslieferungen und zur Gewährleistung ihrer kontinuierlichen Bereitstellung sowie Stärkung der Koordinierung zwischen den humanitären Akteuren.“

Die Mitteilung zitiert Bettel mit den Worten, es sei „absolut unerlässlich, dass die Feuerpause erneuert wird und dass Verhandlungen um einen dauerhaften Waffenstillstand aufgenommen werden“. Zudem müssten „alle verbleibenden Geiseln sofort und bedingungslos freigelassen werden“.

Seit Beginn der aktuellen Feindseligkeiten habe Luxemburg Beiträge in Höhe von drei Millionen Euro für  humanitäre Hilfe geleistet. Damit unterstütze das Großherzogtum die Bemühungen der internationalen humanitären Gemeinschaft in Gaza, „insbesondere in Bezug auf Notunterkünfte, Nahrungsmittelhilfe und psychologische Unterstützung sowie in den Bereichen Gesundheit und Bildung“. Darüber hinaus habe Luxemburg Sachspenden im Wert von mehr als 140.000 Euro zur Verfügung gestellt.

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