Kongress/Schwerathletik
Neuer Vorstand: Wie die PWFL die Zukunft gestalten und ihre Wurzeln bewahren will
Der luxemburgische Verband der Gewichtheber und Powerlifter stellt sich für die Zukunft auf. Einstimmig wurden die Berichte und der neue Vorstand beim Kongress angenommen, in einem Punkt gab es jedoch Divergenzen.
V.l.: Tomás Vicente Santana, Philippe Parage, Mark Notschaele, Ankie Timmers, Emma Weydert, Mara Strzykala, Gaston Parage sowie (nicht auf dem Foto) Denis Leider und Alessio Pizzutilo wurden für ihre internationalen sportlichen Leistungen bzw. für ihren Einsatz für den Verband geehrt Foto: privat
Sowohl der scheidende Präsident Gaston Parage als auch Manager Alain Hammang und Vizepräsident Mark Notschaele gingen auf die „bemerkenswerten Entwicklungen“ im vergangenen Jahr ein. 2024 sei das bislang beste Jahr in puncto internationale Ergebnisse gewesen, betonte Hammang. Als kleiner, aber ambitionierter Verband verzeichnet die PWFL aktuell einen großen Zuwachs im Powerlifting und möchte auch vermehrt auf die Nachwuchsarbeit im Gewichtheben eingehen. Eine große Verstärkung ist hier Nationaltrainerin Sabine Kusterer, deren bisherige Arbeit gelobt wurde und die ihre Expertise als langjährige Leistungssportlerin und Trainerin einbringt. Auch das Interesse zahlreicher Athleten an Trainer- und Kampfrichterausbildungen – 17 nationale Kampfrichter kamen hinzu – sei zukunftsweisend. Mit Pierrette Demuth hat der Verband eine Kampfrichterin mit Kategorie-I-Schein in beiden Sportarten in seinen Reihen. Der Kassenbericht schloss mit einem Bonus ab, unter anderem durch die Equipped-Meisterschaften, die 2024 mit viel Erfolg in Luxemburg organisiert wurden.