Radsport

„Ich möchte hier viel bewegen“: Das plant die neue Nationaltrainerin Sophia Zingerle

Seit dem 15. April hat die FSCL eine neue Angestellte: Die Italienerin Sophia Zingerle übernimmt die Aufgabe als Nationaltrainerin sowie als Verantwortliche für das „Centre de formation“ im Damen-Bereich. Am kommenden Wochenende feiert sie ihr Debüt als A-Nationaltrainerin beim Festival Elsy Jacobs.

Sophia Zingerle bei der Ernennung zur Nationaltrainerin der FSCL am 15. April, offizielle Traineraufnahme

Sophia Zingerle ist seit dem 15. April Nationaltrainerin bei der FSCL Foto: FSCL/Hugo Barthélemy

Ein bisschen Nervosität verspürt sie schon, das gibt Sophia Zingerle wenige Tage vor Beginn des Festival Elsy Jacobs (1.1) zu. Klar, der Titel „Nationaltrainerin“ kann für eine 27-Jährige schwer wiegen, doch lange hält sie sich im Gespräch mit dem Tageblatt nicht mit ihrer Aufregung auf. Kaum hat sie das Thema angesprochen, schaltet sie in den Wettkampfmodus. „Wir wissen alle, dass Nina (Berton) hier gut performen kann“, sagt sie kurz vor dem größten Damen-Rennen in Luxemburg, das am Samstag und Sonntag stattfindet. „Ziel ist es für uns, ein gutes Rennen hinzulegen. Ich bin optimistisch, dass wir Nina sehr weit vorne platzieren können.“

Zusammen mit drei Isländerinnen werden Lena Lallemang, Maïté Barthels und Nina Berton die luxemburgischen Farben vertreten – angeführt von Zingerle, die erstmals als Trainerin der A-Nationalmannschaft dabei sein wird. Am vergangenen Wochenende betreute sie bereits die Juniorinnen Elena Lopes und June Nothum beim Omloop van Borsele, zuvor war sie am 15. März bei der Trofeo Alfredo Binda mit Lopes, J. Nothum und Amy Breuer im Einsatz.

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