Corona-Pandemie

Stille Nacht an Weihnachten: Keine Lockerungen in Luxemburg

Die aktuellen Maßnahmen werden über die Feiertage nicht gelockert. Das haben Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bestätigt. Die Besuchsbeschränkungen gelten demnach auch an Weihnachten und Neujahr. Bei Erlass der Bestimmungen stand noch eine Lockerung ab dem 15. Dezember im Raum.

Die Zahl der Neuinfektionen und Krankenhausaufenthalte wegen Covid-19 ist immer noch zu hoch, sagt Xavier Bettel

Die Zahl der Neuinfektionen und Krankenhausaufenthalte wegen Covid-19 ist immer noch zu hoch, sagt Xavier Bettel Symbolbild: Editpress/Hervé Montaigu

Die Situation sei eindeutig, so Bettel. Die Zahl der Neuinfektionen und Krankenhausaufenthalte bezüglich der Corona-Pandemie sei immer noch zu hoch. Demnach dürfen weiterhin nur zwei Personen aus einem Haushalt einen anderen Haushalt besuchen.

In Zukunft wird es weiterhin verboten sein, im Inneren der Einkaufszentren zu essen. Einkaufen sei keine Freizeitbeschäftigung und Einkaufszentren kein Ziel für den Wochenendausflug. In diesen Punkten werden die Maßnahmen verschärft und die Geschäftsbetreiber in die Verantwortung genommen. Die Änderungen gelten nach Abstimmung der neuen Gesetzestexte bis voraussichtlich zum 15. Januar.

Große Herausforderung

„Die Situation ist ernst“, sagt auch Lenert. Lockerungen seien nicht zu vertreten. Das exponentielle Wachstum sei zwar unterbunden, aber die Entspannung im Gesundheitssystem stelle sich noch nicht ein. Kleine Elemente der Besserung würden sich zwar zeigen, aber diese seien noch nicht stabil. Die Feiern zum Jahresende stünden „Hand in Hand“ mit näheren Kontakten – das sei gerade im Winter ein Risiko. Alle Experten seien sich einig – es sei kein guter Zeitpunkt für Lockerungen.

Die Maßnahmen sollen das Feiern in den eigenen vier Wänden unmöglich machen, die Ausgangssperre soll dafür sorgen, dass sich die Menschen nicht draußen treffen. Lenert sei sich im Klaren, dass es eine große Herausforderung sei, die Kontakte weiter einzuschränken. Die Ministerin beschwört allerdings ein weiteres Durchhalten, um die Effekte „nicht verpuffen“ zu lassen.

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