Bürden / Ein Dorf und eine Gemeinde wehren sich weiter gegen ein geplantes Windrad
Die 230 Meter hohe Anlage, und damit Luxemburgs größtes Windrad, soll auf dieser Fläche, unweit des Wohngebiets von Bürden, errichtet werden (Foto: Roger Infalt)
Die Gesellschaft Nordenergie (Gemeinden Ettelbrück und Diekirch) plant zusammen mit der 2001 gegründeten „Société luxembourgeoise des énergies renouvelables S.A.“ (Soler), an der SEO („Société électrique de l’Our S.A.“) und Enovos Luxembourg S.A. jeweils zur Hälfte beteiligt sind, den Bau des „Windparks Nordenergie“. Vorgesehen ist ein Windrad in der Nähe von Karelshof, ein zweites, mit einer Gesamthöhe von 230 Metern, soll am Ort „auf dem Hasenbach“ bei Bürden errichtet werden, zum Ärgernis der Dorfbewohner und vieler Bürger aus benachbarten Ortschaften.
In den vergangenen drei Monaten ist es still um das Projekt „Windpark Nordenergie“ geworden. Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Energie mat Verstand“ trauen dieser Ruhe nicht, bleiben wachsam und rufen nun zu weiteren Aktionen auf, nachdem sie unter anderem um Unterstützung bei Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert gebeten haben und sich Ratschläge bei einem Juristen eingeholt haben.









Läut Wikipedia kruten di Gréng bei de leschte Chamber-Walen an der betreffender Gemeng 16,63% vun de Stëmmen a louchen domat op der 3. Plaz. Dat sinn nawell vill gréng Stëmmen, fir elo, beim éischte grénge Projet op der Plaz, direkt op d’Barrikaden ze klammen. Maja, léiw Bierdener, ech hoffen, Dir huet dräus geléiert…
Wer aus der Ak-Energie aussteigt muss das Land eben mit Windrädern zuspargeln.Nachts scheint keine Sonne und der Wind bläst auch nicht immer.Ein Dilemma…
@Realist: Die mit grünem Flair angehauchten „ Bierdener Wieler/ innen „ sind jetzt die Weisen die durch Irrtum zur Weisheit reisen .Dreht erst das Windrad , werden sie bei jeder Drehung des Rotorblattes durch das Geräusch daran erinnert , welch fatalen Irrtum sie unterlagen.
Hannert mein Haus dirften se gär esou e Rad stellen, well ech benotzen Elektresch heiheem an hätt am léifsten esou vill wéi méijlech grénge Stroum. D’Fliijere mat deenen ech an d’Vakanz fléien, fléien och quasi iwer mein Haus an ech beschwéiere mech net, well ech jo och mol gär verreesen. Wa jiddereen seet: Net hannert mengem Gaart, da musse mer bescheide ginn. Et wir flott wann se da winstens kinnten mat hiirem Alternativ-terrain e Kompromiss fannen. Ech haalen d’Daumen!
Dass durch Räder ob vom Wind und Wasser getrieben Elektrizität gewonnen wird ist bekannt. Bei den Windräder stellt sich lediglich die Frage ob es sich lohnt diese aufzustellen was nicht nur den Ertrag betrifft.sondern auch im Vergleich mit den Nachteilen für Mensch und Tier.
Der Anlagekostenpunkt kann auf den Cents errechnet werden. Der Ertrag hängt jedoch jedoch von vielen bekannten und unbekannten , Ort-und Naturabhängigen FAKTEN ab.
Dass , wie allgemein üblich die Nachteile von der allwissenden die Grünen zum Regieren brauchender Obrigkeit herab gespielt werden liegt auf der berühmten Hand .
Bleibt die Gretchenfrage , bringt uns dieses Zeug einen Vorteil und im schlimmsten Fall , wieviel und was kann es uns kosten. Unter Kosten verstehen wir ja auch die o.g. Nachteile für Mensch und Tier.
Wünschen wir den Bierdener also GUT WIND .
Dass unsere Grünlinge uns hierauf eine Antwort geben werden die überprüfbar ist, ist ja von vorne ausgeschlossen.
Leute die ein Vorteil für sich und ihre Umgebung in einem Windpark sehen sollen auch in Zukunft GRÜN wählen und glücklich werden.
Da ein lokaler Nukleargau dank der Betreiberländer , unseren lieben EU,-PARTNER sowieso immer möglich möglich bleibt , sollten wir hieraus unser Profit und die benötigte nicht zu teuere Elektrizität auch weiterhin beziehen., oder ?
@Nadine: Grünen Strom applaudieren, aber mit der CO2 Schleuder Flugzeug in die Ferien fahren.Gegensätzlicher kann Argumentation nicht sein .Wer A gleich Klimaschutz sagt, muss auch B- Bleiwen Doheem sagen.
Mir scheint, die Erzeugung von Strom mittels Windkraft ist hierzulande bis zum Maximum ausgereizt.
@Nadine: Naives kontraproduktives Handeln .Einerseits den grünen Strom konsumieren, andererseits mit dem Flugzeug in die Ferien fliegen.Das nennt man dann wohl CO2 Zertifikat Politik.