Wetterwarnungen in Luxemburg 

Nach Serverpanne: Meteolux erwägt Wechsel zu staatlichem Server

Meteolux.lu ist seit Montagmittag wieder online. Aber der Serverausfall – und die Reaktionen und ausgebliebenen Reaktionen darauf – offenbaren anderthalb Wochen nach den Fluten weitere Lücken in Luxemburgs Kriseninfrastruktur. 

Die Webseite des staatlichen Wetterdienstes Meteolux war über das Wochenende wegen Serverproblemen nicht erreichbar

Die Webseite des staatlichen Wetterdienstes Meteolux war über das Wochenende wegen Serverproblemen nicht erreichbar Foto: Pixabay

„Diese Webseite ist nicht erreichbar“ – von Freitagmorgen bis Montagmittag war die Internet-Präsenz des staatlichen Wetterdienstes Meteolux vom Netz. Und das während einer drastischen Wetterwarnung: Am Samstagnachmittag rief Meteolux orangen Alarm aus. Für die Zeit von 16.00 bis 22.00 Uhr drohten in Luxemburg starke Gewitter mit Niederschlägen von bis zu 50 Litern pro Quadratmeter. Zudem wurde Warnstufe Gelb für eine „mögliche Überschwemmungsgefahr“ aktiviert. Doch: das erfuhren die Menschen in Luxemburg nur über die Medien oder wenn sie vorher den Meteolux-Newsletter abonniert hatten. An 6.753 E-Mail-Adressen wird der verschickt. Glücklicherweise zog das Unwetter an Luxemburg vorbei. 

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