Schueberfouer
Wie Studenten und Schüler auf dem größten Volksfest der Großregion ausgenutzt werden
Wenn sich ganz Luxemburg auf der Schueberfouer amüsiert, schuften im Hintergrund zahlreiche Schüler und Studenten, um ihr Taschengeld aufzubessern. Oft unter illegalen Bedingungen. Ein Erfahrungsbericht.
Für das Vergnügen vieler müssen einige wenige hart arbeiten – oft unter illegalen Bedingungen Illustration: Tageblatt/Kim Kieffer
Nora* hat drei Wochen auf der Schueberfouer gekellnert. Ein gut bezahlter Job inmitten eines Volksfestes, bei dem auch mächtig Trinkgeld fließt – so stellen sich wohl viele diesen Knochenjob vor. Von moralisch verwerflichem Verhalten der Vorgesetzten bis hin zu illegalen Arbeitsbedingungen hat die junge Studentin in den vergangenen Wochen einiges mitgemacht. Und will andere Schüler und Studenten aufklären, die ihr Taschengeld auf der Fouer aufbessern wollen.