Konfliktpotenzial
Uni Luxemburg hat alltägliche Erfahrungen von Mietern in Studie verarbeitet
Hohe Mieten, schlechte Wohnbedingungen, vage Verträge, nicht nachvollziehbare Mieterhöhungen, strenge Auswahlkriterien und unbegründete Kündigungen: Die Uni Luxemburg hat die alltäglichen Erfahrungen von Mietern in einer Studie verarbeitet.
Mieter in Luxemburg geben durchschnittlich 27 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Miete aus Foto: Editpress-Archiv/Isabella Finzi
Mieter in Luxemburg sind nicht ausreichend über ihre Rechte informiert, zwischen ihnen und ihren Vermietern kommt es häufig zu Konflikten, und bedürftige Haushalte – insbesondere solche, in denen Kinder leben – sind mit dringenden Problemen konfrontiert. Zu diesen Schlüssen kommt die im Auftrag vom „Mieterschutz Lëtzebuerg“ in Auftrag gegebene, von Forschern der Uni Luxemburg durchgeführte und vom Wohnungsbauministerium mitfinanzierte Studie „L’expérience des locataires sur le marché locatif privé au Luxembourg“, über die auf Anfrage von „déi Lénk“ am Donnerstag im parlamentarischen Wohnungsbauausschuss diskutiert wird.