Kommunalpolitik
„Über den Kirchturm hinausdenken und lokal handeln“: Die Stauseegemeinde strebt Fusion an
Im Büro von Marco Koeune (56) sieht es aus, als sei er noch nicht richtig eingezogen. Seit etwas mehr als einem Monat ist das neun Millionen Euro teure, neue Rathaus der Stauseegemeinde erst in Funktion. Trotzdem arbeitet der Bürgermeister, ein DP-Mitglied und alter Hase in der Gemeindepolitik, intensiv an einer jahrzehntealten Idee: der Fusion mit Bauschleiden.
Die Stauseegemeinde schlängelt sich mit ihren acht Ortschaften entlang des nördlichen Zipfels des Gewässers, das der Kommune ihren Namen gibt Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Kahl sind die Wände in dem Büro mit der großflächigen Holzvertäfelung aus regionalen Holzsorten. „Gedämmt mit Schafwolle, gut für das Raumklima“, sagt Koeune nicht ohne Stolz. „Nachhaltig“ und „regional denken“ sind Begriffe, die er häufig verwendet. Deren Bedeutung sind ihm genauso wichtig wie das persönliche Gespräch mit einem seiner sechs Mitarbeiter in der Verwaltung.