Medienbericht
Trinkwasserknappheit: Die Mosel soll Luxemburgs Durst stillen
Die Mosel in Luxemburg ist bekannt für ihren Wein, in Zukunft soll sie nun auch Wasser liefern. Denn der Stausee wird den Trinkwasserbedarf in absehbarer Zeit nicht mehr decken können.
Ein Fluss, zwei Getränke? Foto: Herbert Becker/Editpress
Die Mosel soll künftig als Trinkwasserquelle für Luxemburg dienen. Umweltminister Serge Wilmes (CSV) will den größten Fluss des Landes gesetzlich als strategische Wasserreserve verankern. Das schrieb das Luxemburger Wort vergangene Woche. Was bislang nur geprüft wurde, soll nun Realität werden. Geplant ist eine Aufbereitungsanlage in Schengen, die täglich bis zu 50.000 Kubikmeter Moselwasser trinkbar macht. Ein entsprechender Passus stand bereits im Koalitionsvertrag der CSV-DP-Regierung, jetzt gibt es auch einen dazugehörigen Gesetzesentwurf.