Skandal bei der Caritas
Verdacht auf „Präsidentenbetrug“ – Interne Umstrukturierung angekündigt
Womöglich ist ein „Präsidentenbetrug“ die Ursache für die 61 Millionen, die bei der Caritas verschwunden sind. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Es gibt neue Entwicklungen in der Affäre rund um den Betrugsskandal Symbolfoto: Editpress/Julien Garroy
Der Betrugsskandal bei der Caritas steht aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem sogenannten „Präsidentenbetrug/-schwindel“ in Zusammenhang. Das hat die Staatsanwaltschaft Luxemburg in einer Pressemitteilung vom Dienstag gemeldet. „Im Allgemeinen besteht der Präsidentschaftsbetrug darin, einen Mitarbeiter, der befugt ist, Zahlungen für eine Einrichtung zu tätigen, in eine Falle zu locken, damit er eine falsche Rechnung bezahlt oder eine nicht autorisierte Geldüberweisung tätigt“, schreibt die Staatsanwaltschaft.