Digitale Selbstjustiz

So will Luxemburg künftig gegen „Pädo-Hunting“ vorgehen

Luxemburg plant gesetzliche Maßnahmen gegen digitale Selbstjustiz und will gefährliche Inhalte schneller aus dem Netz entfernen. Hintergrund sind zwei Fälle von „Pädo-Hunting“.

Die Regierung plant, mithilfe eines neuen nationalen Gesetzes gegen die Online-Verbreitung des „Pädo-Hunting“-Phänomens vorzugehen

Die Regierung plant, mithilfe eines neuen nationalen Gesetzes gegen die Online-Verbreitung des „Pädo-Hunting“-Phänomens vorzugehen Symbolfoto: Freepik

Ein 19-Jähriger wurde im vergangenen Mai bei einem brutalen Überfall in Mamer bedroht, gefoltert und gedemütigt – von sogenannten „Pädo-Huntern“. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits im Sommer 2024. Nach Einschätzung von Innenminister Léon Gloden (CSV) handelt es sich dabei um „zwei isolierte Fälle“ von Selbstjustiz – von einer „alarmierenden Tendenz“ könne man in Luxemburg nicht sprechen. Das geht aus seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Sven Clement (Piraten) vom Dienstag hervor.

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