Medienbericht
Pascal Ricquier wirft CGFP-Gewerkschaftern ein „komisches Spiel“ vor
Ein Interview wie eine Handgranate: Im Gespräch mit dem öffentlich-rechtlichen Radio 100,7 erhebt Pascal Ricquier schwere Vorwürfe gegen einstige Weggefährten von der CGFP. Insbesondere die abgewählte SNPGL-Präsidentin Marlène Negrini, aber auch Christian Schleck vom Dachverband von Polizei und Armee bekommen einiges an Schrapnell ab – von Klientelismus hin zur Manipulation von Gewerkschaftsstatuten.
Pascal Ricquier war bis 2023 Präsident der Polizeigewerkschaft SNPGL Foto: Editpress/Julien Garroy
Pascal Ricquier, der Ex-Präsident der Polizeigewerkschaft SNPGL, hat am Dienstagmorgen bei Radio 100,7 eine ganze Reihe an Salven gegen die Gewerkschafter der CGFP abgefeuert. Er wirft Christian Schleck, dem Präsidenten der Armeegewerkschaft, ein „komisches Spiel“ vor: Schleck soll ihn ausgebootet haben, um selbst seinen Platz in der Beamtenkammer CHFEP zu übernehmen. Auch habe Schleck den anderen Vertreter der Polizeigewerkschaft, Marco Richard, als „Membre suppléant“ auf die „Ersatzbank“ verbannt. Ricquier und Richard sind beide pensionierte Polizeibeamte in der Beamtenlaufbahn B. Schleck war am Dienstagmorgen nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.