Sozialdialog
„Nur zugehört“: Bilaterale Gespräche zur Arbeitszeitorganisation haben am Dienstag begonnen
Bei den ersten bilateralen Gesprächen mit den Sozialpartnern am Dienstag hat der CSV-Arbeitsminister nur zugehört. Die Fronten zwischen Gewerkschaften und Patronat scheinen nach wie vor verhärtet. In drei Wochen sollen die Verhandlungen beginnen.
UEL-Präsident Michel Reckinger (r.) und die Gewerkschaftsvertreter David Angel (OGBL), Francis Lomel (LCGB), Nora Back (OGBL) und Patrick Dury (LCGB) am 9. Juli vor der Sozialrunde im Staatsministerium Foto: Editpress/Hervé Montaigu
„Et gouf jo gesot, an deenen éischte Sozialronnen, mär schwätzen net iwwert d’Contrats collectiffen a mär schwätzen och net iwwert d’Aarbechtsorganisatioun am Betrib selwer, dat ass deemools an den CPTE erofgedréckt ginn“, sagte UEL-Präsident Michel Reckinger am Mittwoch dem Radio 100,7 nach den ersten bilateralen Versammlungen, die Gewerkschaften und Patronat am Dienstag mit CSV-Arbeitsminister Georges Mischo hatten. Über Kollektivverträge redeten Regierung und Sozialpartner im Juli und Anfang September vielleicht wenig, doch CSV-Premierminister Luc Frieden hatte schon nach der ersten Sozialrunde verkündet, er habe den Sozialpartnern mitgeteilt, dass die Regierung nicht daran denke, das Gesetz über die Kollektivverträge zu ändern. Dass CSV und DP auch weiterhin das exklusive Recht der Gewerkschaften zur Verhandlung von Kollektivverträgen anerkennen und deren Inhalte nicht abschwächen werden.