Pressefreiheit

Neuer nationaler Aktionsplan soll Journalisten in Luxemburg besser schützen

Informationsverweigerung, Einschüchterungen, Bedrohungen: Die freie Presse steht auch in Luxemburg vor Herausforderungen. Aus diesem Grund präsentiert die Regierung einen neuen Aktionsplan für die Sicherheit von Journalisten.

Journalismus ist kein Verbrechen: Eine türkische Journalistin verteidigt ihre Arbeit bei einer Demonstration im Jahr 2017

Journalismus ist kein Verbrechen: Eine türkische Journalistin verteidigt ihre Arbeit bei einer Demonstration im Jahr 2017 Foto: AFP/Ozan Kose

Wenn es um die Sicherheit von Journalisten geht, liegt Luxemburg ganz vorne. Das Großherzogtum belegt auf der Weltrangliste der Pressefreiheit von „Reporter ohne Grenzen“ im Jahr 2024 in dieser Kategorie den ersten Platz. Das ist eine erfreuliche Nachricht, sie darf aber nicht hinwegtäuschen über die Tatsache, dass Journalisten auch hierzulande mit vielen Herausforderungen konfrontiert werden. Diesen Herausforderungen widmet sich der neue nationale Aktionsplan für die Sicherheit von Journalisten gleich auf seiner ersten Seite: „Journalisten können wirtschaftlichem Druck, Einschüchterungsversuchen oder auch Online-Belästigungen oder heimtückischen Drohungen ausgesetzt sein, die ihre Informationsfreiheit beeinträchtigen können“, heißt es dort. Es sei deshalb zwingend erforderlich, einen proaktiven Ansatz zu verfolgen und die Schutzvorkehrungen zu verstärken.

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