Luxemburg
Nach Tod von Hunden: Betreiberin hatte keine Genehmigung für Pension
Die Betreiberin einer Tierpension, in der vor zehn Tagen fünf Hunde starben, hatte keine Betriebserlaubnis. Das bestätigte die Veterinärinspektion am späten Montagnachmittag. Die Hundebesitzer wollen Klagen.
Fünf Hunde mussten vor zehn Tagen sterben Foto: Freepik
Der Fall schlägt hohe Wellen: Fünf Hunde sind vor zehn Tagen nach der Unterbringung in einer privaten Hundepension in Bascharage gestorben (das Tageblatt berichtete exklusiv), mindestens zwei von ihnen waren viel zu lange großer Hitze ausgesetzt. „Das ist ein ganz schlimmer Fall“, sagt Adela Fuentes von der Tierschutzorganisation Frida, „vielleicht hilft er ja aber, Sachen zu verbessern.“ Fuentes meint damit sowohl den Mangel an Plätzen in Tierpensionen als auch den Wildwuchs an nicht offiziellen Betreuungsangeboten für Haustiere. Laut ihr gibt es jede Menge private Dogsitter und ähnliche Haustierbetreuungen, die keine legale Basis hätten. Genau das ist auch der Fall der Hundepension in Bascharage, die keine Betriebsgenehmigung seitens des Landwirtschaftsministeriums hatte, wie die Veterinärinspektion (ALVA) am Montagnachmittag in einer Pressemitteilung bestätigte. Die bisherigen Nachforschungen der ALVA haben ergeben, dass die Todesumstände der fünf Hunde unterschiedlich sind. Weitere Untersuchungen sollen die genauen Todesursachen bestimmen.