Covid-19-Maßnahmen

Nach 21 Uhr darf Essen in Luxemburg nur noch geliefert werden

Die Ausgangssperre gilt ab 21 Uhr in Luxemburg – auch für Leute mit knurrendem Magen. Wer danach noch rasch was vom Chinesen oder seine Lieblingspizza will, muss liefern lassen.

Nach 21 Uhr haben Essenslieferanten die Straßen fast für sich alleine

Nach 21 Uhr haben Essenslieferanten die Straßen fast für sich alleine Symbolbild: dpa/Jan Woitas

Takeaway pfui, Lieferung hui – das gibt Mittelstandsminister Lex Delles (DP) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Piratenabgeordneten Sven Clement bekannt. Oder in der ausführlicheren Variante: Wer nach 21 Uhr noch Hunger verspürt und vor einem gähnend leeren Kühlschrank steht, muss sich sein Nachtmahl liefern lassen. Denn die Abholung von Essen gilt nicht als „valider Grund“, um die Ausgangssperre zu umgehen. Es handelt sich um ein privates Anliegen.

Lieferanten hingegen, die Essen zu Menschen nach Hause bringen, gehen ihrem Beruf nach – und dürfen deshalb auch nach 21 Uhr noch auf den Straßen des Landes unterwegs sein. Laut Clement war das einigen Polizisten nicht bekannt – diese sollen Restaurants darüber in Kenntnis gesetzt haben, dass sie ihre Aktivitäten ab 21 Uhr abends einzustellen hätten. Mittelstandsminister Delles stellt dies nun richtig: Restaurants können weiter zu ihren normalen Öffnungszeiten Essen ausliefern. (hat)

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