EU-Projekt

Luxemburg ist bei „digitalen Zertifikaten“ im Zeitplan – und setzt auf Lösung von der Stange

Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich weitgehend geeinigt, Dokumente über erfolgte Impfungen oder eine überstandene Corona-Infektion digital so zu dokumentieren, dass andere Länder diese Informationen anerkennen können – und müssen: So soll der Bewegungsfreiheit wieder zu ihrem Recht verholfen und Diskriminierung verhindert werden. Die notwendige Software will Luxemburg nicht selber entwickeln, sondern eine bereitstehende Lösung nutzen. 

Die Zertifikate sollen so wenige Daten enthalten wie möglich – die dann auch im QR-Code gespeichert werden

Die Zertifikate sollen so wenige Daten enthalten wie möglich – die dann auch im QR-Code gespeichert werden Bildmontage: Frank Goebel

Mittels „digitaler grüner Zertifikate“ will die EU-Kommission die Reisefreiheit in Europa wieder stärken – und einen Flickenteppich an nationalen Maßnahmen verhindern. Zunächst geht es dabei auf technischer Ebene um einen gemeinsamen Standard, nach dem in den Mitgliedstaaten digitale Dokumente erstellt werden. Mit denen wird eine erfolgte Impfung, ein negativer Coronatest oder eine überstandene Infektion dargestellt – und so simplifiziert, dass der Datensatz sogar innerhalb eines QR-Codes gespeichert werden kann.

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