Koalitionsvertrag

Kultursektor hofft auf Unterstützung bei Professionalisierung

Vertreter aus Kunst und Kultur warten auf konkrete Vorschläge des neuen Ministers Eric Thill (DP). Während einige erste lobende Worte finden, schießen andere scharf.

Eine umstrittene Personalie: der neue Minister für Kultur, Eric Thill (Mitte)

Eine umstrittene Personalie: der neue Minister für Kultur, Eric Thill (Mitte) Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Wir hätten uns mehr Verbindlichkeit erwartet von der neuen Regierung“, sagt Gery Oth. Der Co-Präsident der Vereinigung der bildenden Künstler Luxemburgs („Association des artistes plasticiens du Luxembourg“, AAPL) hätte zum Beispiel gerne gesehen, dass der Kulturentwicklungsplan „in Beton gegossen“ worden wäre. Stattdessen schreiben CSV und DP an dieser Stelle in ihrem Koalitionsabkommen schlicht: „Der Kulturentwécklungsplang (KEP) 2018-2028, der im Austausch mit der Kulturszene erarbeitet wurde und der 2018 in Kraft getreten ist, wird fortlaufend evaluiert.“  

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