Gewerkschaft

„Juristisch und ethisch bedenklich“: CGFP kritisiert fehlende Impfpriorisierung der Regierung

Die Staatsbeamtengewerkschaft CGFP fordert eine Impfpriorisierung der systemrelevanten Berufsgruppen – dazu gehören zum Beispiel Lehrer und Polizisten. Einwohner Luxemburgs im Alter zwischen 30 und 54 Jahren können sich seit Mittwochabend online freiwillig für eine Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca registrieren. Die Diskussion über die Priorisierung einzelner Berufsgruppen sei laut Premierminister Xavier Bettel nun hinfällig.

Die 30- bis 54-Jährigen können sich freiwillig für eine Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca eintragen – ganz ohne Priorisierung

Die 30- bis 54-Jährigen können sich freiwillig für eine Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca eintragen – ganz ohne Priorisierung Foto: dpa/Nicolas Armer

Systemrelevante Berufsgruppen müssen prioritär geschützt werden. Das fordert die Staatsbeamtengewerkschaft CGFP am Montagmittag in einer Pressemitteilung. Die Gewerkschaft habe dies schon Ende März verlangt – wodurch ein Teil des Gefängnispersonals das schützende Vakzin erhalten habe. Doch Berufsgruppen wie Lehrer und Polizeibeamte müssten auch priorisiert werden – eine Forderung ohne Wirkung. Seit vergangener Woche können sich die 30- bis 54-Jährigen freiwillig für eine Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca eintragen. Laut Premierminister Xavier Bettel sei die Diskussion über die Priorisierung einzelner Berufsgruppen jetzt hinfällig. Die CGFP nennt diesen Kurswechsel „sowohl juristisch als auch ethisch bedenklich“.

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