Luxemburg

Informeller Austausch mit der Presse: Regierung lädt aufs „Mäertchen“

Zwischen Ostern und Pfingsten lädt die Regierung Medienvertreter traditionell aufs „Mäertchen“ ein

Zwischen Ostern und Pfingsten lädt die Regierung Medienvertreter traditionell aufs „Mäertchen“ ein Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Zwischen Schießbuden, ungarischem Stockbrot und gebackenen Fischen kann man es heute kaum noch glauben, aber das „Mäertchen“ auf der Place de la Constitution im Schatten der Gëlle Fra ist eigentlich ein Ort für Pilger. Hier konnten und können sich die fastenden Reisenden stärken, die zur Oktav nach Luxemburg pilgern, einem religiösen Fest zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria. Ein Brauch, der auf das Jahr 1666 zurückgeht, einem Jahr, in dem Luxemburg besonders schwer von der Pest betroffen war.

Ganz so alt ist die Tradition der luxemburgischen Regierung nicht, Journalisten aller Medien des Landes zum alljährlichen Essen auf das „Mäertchen“ zu laden, um sich in informeller Runde auszutauschen. Nach kalten und nassen Aprilwettertagen war an diesem Freitag selbst die Sonne dem Brauch wohlgesonnen, der zum ersten Mal vom neuen Premierminister veranstaltet wurde. Neben Luc Frieden (CSV) waren fast alle Regierungsmitglieder anwesend, unter anderem auch Innenminister Léon Gloden (CSV), Außenminister Xavier Bettel (DP) – frisch dem Flieger aus New York entstiegen –, Finanzminister Gilles Roth (CSV), Verteidigungsministerin Yuriko Backes (DP) und Justizministerin Elisabeth Margue.

Im Zelt des Restaurants Kessel gab es unter anderem gebackenen Fisch
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Im Zelt des Restaurants Kessel gab es unter anderem gebackenen Fisch
Auch Kulturminister Eric Thill (DP) und Georges Mischo (CSV) tauschten sich mit ...
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Auch Kulturminister Eric Thill (DP) und Georges Mischo (CSV) tauschten sich mit Journalisten aus
Austausch in lockerer Runde
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Austausch in lockerer Runde
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