Corona-Massentests

In Luxemburgs Altenheimen haben sich 22 Menschen „unbemerkt“ infiziert

In einer großangelegten Testaktion wurden die Bewohner und das Personal der Altenheime in Luxemburg getestet. Das Ziel: „verdeckte“ Corona-Infektionen identifizieren. Diese halten sich nach dem Ende der Auswertung indes in einem überschaubaren Rahmen.

Symbolbild

Symbolbild Foto: dpa/Jonas Güttler

Bei zehn Bewohnern und zwölf Mitarbeitern der Luxemburger Altenheimen wurde eine unbemerkte Corona-Infektion festgestellt. Das ist das Endergebnis des Massentests, der am 29. Mai abgeschlossen wurde, so Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der ADR. Das „Laboratoire national de santé“ (LNS) und die Gesundheitsdirektion hatten seit Ende April in den Luxemburger Alten- und Pflegeeinrichtungen großflächig getestet.

Zum jetzigen Zeitpunkt wurden 5.017 von 5.463 Bewohnern und 6.408 von 7.924 Mitarbeitern in 49 Altenheimen getestet. In beiden Fällen liegt die Infektionsrate demnach bei 0,2 Prozent. Drei weitere Altenheime im Land haben die Tests in Eigenregie durchgeführt, nach Angaben der Gesundheitsministerin werden die Resultate zurzeit noch von der Gesundheitsdirektion verarbeitet.

Die Teilnahme an den Tests erfolgte sowohl für das Personal als auch für die Heimbewohner auf freiwilliger Basis. Wer allerdings Symptome von Covid-19 aufweist, wird weiterhin isoliert und gebeten, sich testen zu lassen.

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