Menschenrechte
Europäischer Gesetzesvorschlag zum Lieferkettengesetz geht NGO nicht weit genug
1.200 Pakistanis sterben beim Unglück in der Textilfabrik Rana Plaza. Erntehelfer aus Afrika müssen bei 35 Grad im Schatten aufs Feld. Die Früchte der Arbeit dieser Menschen liegen bei uns im Geschäft. Ein nationales Lieferkettengesetz soll ihre Situation verbessern. Seit kurzem liegt ein EU-Vorstoß dazu auf dem Tisch. Wie zu erwarten, gibt es erste Widerstände und Kritik. Der Brüsseler NGO „European Coalition for Corporate Justice“ (ECCJ) geht der Vorschlag nicht weit genug.
Marion Lupin (29) ist beim „European Coalition for Corporate Justice” (ECCJ) für das Thema Lieferkettengesetz zuständig. Die NGO mit Sitz in Brüssel engagiert sich für ein europäisches Gesetz. Am aktuellen Vorschlag übt sie Kritik. Foto: ECCJ/Alun Foster