Parlamentsbilanz
„déi gréng“ wollen ein lebenswertes Land – auch bei 40 Grad
Vor der Sommerpause ziehen die Grünen politische Bilanz – und sorgen sich vor allem um das Klima, die Lage der Staatsfinanzen, fehlende Investitionen in bezahlbaren Wohnraum und die Ehrlichkeit politischer Akteure.
Wollen Alternativen für die Zukunft aufzeigen: Parteispitze, Chamber- und Europa-Abgeordnete der luxemburgischen Grünen Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Selbst im kühlen Pfaffenthal schwitzen die Besucher im Mittagsschatten. „déi gréng“ haben eingeladen, sie wollen Bilanz ziehen vor der parlamentarischen Sommerpause. „Der Klimawandel ist keine abstrakte Zukunftsfrage mehr“, sagt Sam Tanson. Das spüre man am heutigen Tag, und auch in den heißen und trockenen Wochen zuvor. „Wir müssen unser Land vorbereiten, wir müssen unsere Gemeinden neu denken“, so die grüne Fraktionschefin. Es brauche mehr Bäume und weniger versiegelte Flächen. „Wir wollen ein Land, das auch bei 40 Grad noch lebenswert bleibt.“