Mi., 16. Juni 2021



  1. J.Scholer /

    Ein fauler Kompromiss, wo solidarisches Handeln der Definition der Nordländer unter Führung Deutschlands entspricht und die Südländer mit Krümeln abgespeist werden ,später , wie damals Griechenland , die Zeche bezahlen müssen.Eine Demonstration inhumaner, unsolidarischer,unsozialer Politik , wo alleine nur die Machtinteressen , nationale Interessen einzelner Länder zählen.

  2. P. Dauer /

    @ Scholer, passt vielleicht nicht in ihr Weltbild, aber hier hat Merkel diplomatisch zwischen den gegensätzlichen Positionen von Holland und Italien vermittelt. Europa ist immer auch ein Kompromiss auf einen gemeinsamen Nenner. Und das ist auch gut so.

  3. Le méchant /

    Es ist wohl jeden klar dass diese gemeinsame Position in Grunde nur die Haltung der Nordländer unter Führung Deutschlands wiederspiegelt, die Südländer haben nicht zu bestellen……… weil ihre Staatsschulden eben zu hoch sind………..es sei denn bei den noch ausstehenden Verhandlungen über die Corona-Bonds bekommen die Südländer die Möglichkeit wieder günstig Geld aufzunehmen durch Vergemeinschaftung der Staatsschulden auf EU Niveau, was aber unwahrscheinlich sein wird, nach dem aktuellen Stand der Dinge…

  4. J.Scholer /

    @Dauer: Mein Europa ist ein soziales, solidarisches, humanes Europa, ein Europa der Ethnien, Kulturen, Bürger und Völker. Das Pseudo Europa mit den schön geschmückten Reden à la Merkel und co im Interesse der Wirtschaft, des Kapitals , nationalen Eigennutz verabscheue ich. Diese Schönmeierei Politik von Merkel und co verspielt die Trümpfe dieser Krise ein Europa der Bürger zu schaffen, liefert den nationalen, populistischen Kräften die Argumente ,den Bürger an Europa zweifeln zulassen.

  5. P. Dauer /

    @Scholer. Solidarität ist ein großes Wort und wird gerne von denen gefordert die nicht in der Lage sind in Eigenverantwortung für sich und die seinen zu sorgen. Ich habe in Italien gelebt und noch immer viele Freunde dort. Die Zustände die sie über ihr eigenes Land berichten sind Haarsträubend. Wenn sie dort Politikern Geld anvertrauen ohne das diese Rechenschaft darüber geben müssen, dann wird das Geld sicher nicht dort landen wo es am effektivsten den Menschen und der Wirtschaft hilft. Solidarität beschränkt sich dort leider noch all zu oft auf „la familia“. Übrigens hält Sie niemand davon ab italienische Staatspapiere zu kaufen und die Zinserträge zu Spenden. Auch ein Weg Solidarität zu üben.

  6. J.Scholer /

    @Dauer:Die Philosophie des „ petit bourgeois „ sich dem Diktat des Kapitals zu unterwerfen, seinen Diener zumachen und die herabfallenden Krümel aufzusammeln , hatte ich eigentlich längst ausgestorben geglaubt, dem scheint nicht so zusein und die Krise als Neuanfang eines solidarischen, humanen, sozialen Europa wahrzunehmen , scheint die Reaktion mit allen Mitteln zu unterminieren.

  7. Nomi /

    Eis Politiker aus den Sueden (Fr, It, Sp, . . . ) sollten mol ganz genau „La Cigale et la Fourmie“ studei’eren, dann lei’eren se vlaicht Eppes !

  8. P. Dauer /

    @ Scholer Auf den Petit bourgeoise, oder auch Spießer wird gerne verwiesen wenn man sich für etwas besseres hält. Aber wenn Sie meinen, dass Eigenverantwortung das Wesen des Petit bourgeois ist, dann bin ich wohl einer. Abgesehen davon, lassen Sie doch erstmal die 500 Milliarden wirken. Auch bin ich kein Gegner von Eurobonds, nur braucht es hierzu politische und rechtliche Instrumente die es jetzt noch nicht gibt.

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