Editorial

Die Solidarität muss anhalten: Wie Europa mit den ukrainischen Flüchtlingen umgeht

In der polnischen Grenzstadt Przemysl wird Hilfe für ukrainische Geflüchtete vorbereitet. In Polen sind nach Regierungsangaben seit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine 100 000 Flüchtlinge aus dem Nachbarland angekommen.

In der polnischen Grenzstadt Przemysl wird Hilfe für ukrainische Geflüchtete vorbereitet. In Polen sind nach Regierungsangaben seit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine 100 000 Flüchtlinge aus dem Nachbarland angekommen. Foto: Petr David Josek/AP/dpa

„Und was denkst du über den Ukraine-Russland-Krieg? Müssen wir Angst haben, dass uns bald die Atombomben um die Ohren fliegen?“ Als mein Bruder mir am Sonntagmorgen beim Brunch diese Frage stellt, muss ich schlucken. „Ich weiß es nicht“, antworte ich ihm bedrückt. „Ich hoffe, dass keiner auch nur im Ansatz daran denkt, den roten Knopf zu drücken. Aber wer weiß, wie Putin tickt.“ Wenig später, als ich den Schlüssel für meine Haustür zücke, vibriert mein Handy mit der Push-Nachricht: „Wladimir Putin versetzt Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft.“ 

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren