Luxemburg

Die Not der Ungehörten: Flüchtlinge machen auf ihre prekäre Wohnungssituation aufmerksam

Die am meisten unter der Wohnungskrise leiden, sind in der Regel die schwächsten Glieder der Gesellschaft. Dazu gehören die Geflüchteten. Eine Gruppe von Migranten ist nun in die Öffentlichkeit gegangen, um das Recht auf eine angemessene und dauerhafte Unterkunft einzufordern.

Auf der Pressekonferenz der „Réfugiés en détresse de logement“ im Restaurant „Chiche“ auf dem Limpertsberg

Auf der Pressekonferenz der „Réfugiés en détresse de logement“ im Restaurant „Chiche“ auf dem Limpertsberg Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Plötzlich ging die Angst um. Mit der Ankündigung, dass das „Office national de l’accueil“ (ONA) Migranten, die unter internationalem Schutz stehen, auf die Straße setzen würde, und mit der Aufforderung per Brief, den sie vom ONA erhalten haben, ihr Flüchtlingsheim zu verlassen, verfielen nicht wenige unter ihnen regelrecht in Panik und befürchten nun, ihre Unterkunft tatsächlich verlassen zu müssen oder dass ihre Kinder von ihnen getrennt in Heimen untergebracht werden. Sie bilden gemeinsam mit Luxemburger Aktivisten ein Kollektiv und haben einen Brief an die zuständigen Ministerien verfasst, um auf ihre Not aufmerksam zu machen. Am Mittwochvormittag gingen sie mit ihrem Anliegen im Rahmen einer Pressekonferenz in dem Limpertsberger Restaurant „Chiche“ an die Öffentlichkeit.

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