Caritas-Affäre
„Die Ernsthaftigkeit der Situation ist erkannt“: Verwaltungsrat der „Spuerkeess“ in der Finanzkommission der Chamber
Nach insgesamt fast acht Stunden Sitzungsmarathon beendet die Chamber vorerst ihren Austausch mit der „Spuerkeess“ in Sachen Caritas-Skandal. Das Ergebnis: viele Informationen, die meisten davon nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, und einige offene Fragen – zum Beispiel die nach personellen Konsequenzen bei der Staatsbank.
Zwei Marathonsitzungen: Kommissionspräsidentin Diane Adehm (CSV, Mitte) und Camille Fohl, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse (r.) Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Auch die zweite Sitzung der Finanzkommission zur „Spuerkeess“ und ihrer Rolle in der Caritas-Affäre entwickelt Überlänge. Nachdem die Abgeordneten am Montagnachmittag mehr als vier Stunden lang mit Premierminister Frieden, Finanzminister Roth und Sparkassen-Direktorin Françoise Thoma diskutiert haben, tröpfeln am Dienstagvormittag die ersten Parlamentarier nach dreieinhalb Stunden Austausch aus dem Saal. Zu Gast sind Vertreter des Verwaltungsrats der Staatsbank. Es gibt wohl Interessantes zu besprechen, nachdem die Strafe der Finanzaufsicht CSSF neues Licht auf die Caritas-Affäre und die Rolle von Regierung und „Spuerkeess“ geworfen hat. Doch viele Informationen bleiben an diesem Tag der Öffentlichkeit verwehrt – „huis clos“.